Lokalsport

Catania-Rückzug zur Rückrunde kein Thema

Kirchheim. Fußball-A-Ligist AC Catania Kirchheim wird definitiv zur Rückrunde Anfang März antreten. Das bestätigte AC-Abteilungsleiter Pasquale Martinelli, nachdem es in den vergangenen Tagen vermehrt Gerüchte über einen möglichen Rückzug des personell gebeutelten Teams gegeben hatte. „Es wird schwierig, aber wir geben nicht auf“, betont Martinelli, der nach den Abgängen von Ercan Güllü, Diego Attore (beide FV 09 Nürtingen) und Max Beller (VfL Kirchheim) zur Winterpause gerade mal noch 17 Spieler im Kader hat, von denen allerdings längst nicht alle ligatauglich seien. „Wenn alle mitziehen, kriegen wir die Saison ordentlich über die Bühne“, glaubt der AC-Boss dennoch.

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Und danach? Martinelli macht keinen Hehl daraus, dass die Catanesi mitten im Überlebenskampf stecken, sowohl im sportlichen als auch im organisatorischen Bereich. „Es muss endlich einen Neuanfang mit neuen Köpfen geben“, sagt der amtsmüde Vorsitzende, der sich vergangenes Jahr nur für den Posten breitschlagen ließ, nachdem sich kein anderer bereit erklärt hatte. Viel Hoffnung auf frisches Funktionärsblut vor der Hauptversammlung im März hat „Paschke“ jedoch nicht. „Es ist niemand in Sicht, der sich zur Wahl stellen will“, seufzt er, der sich gedanklich auch von der von ihm propagierte Wiedereingliederung in den VfL längst verabschiedet hat. „Die Mitglieder wollten das letztes Jahr nicht, also ist es auch aktuell kein Thema.“

Was bleibt ist die Hoffnung, auch in Zukunft irgendwie eine Mannschaft stellen zu können. Martinelli sieht‘s pragmatisch: „Wenn der Spielbetrieb gesichert ist, spielt es keine Rolle, ob du Kreisliga A oder Kreisliga B spielst. Hauptsache, es gibt den AC Catania auch weiterhin.“pet