Lokalsport

Der TTV glaubt an seine Chance

Tischtennis: Dettinger Frauen im Abstiegskampf

Schaffen die Frauen des TTV Dettingen in der Tischtennis-Bezirksliga den Klassenerhalt? Das ist die spannende Frage vor dem Rückrundenstart am Wochenende.

Geben sich nicht geschlagen: Lisa Hörz und die TTV-Frauen. Foto: Deniz Calagan
Geben sich nicht geschlagen: Lisa Hörz und die TTV-Frauen. Foto: Deniz Calagan

Kirchheim. Mit dem VfL Kirchheim, dem SV Nabern und dem TSV Weilheim steht in der Bezirksliga ein Tecktrio an der Spitze. In Dettingen schätzt man trotz des letzten Tabellenplatzes mit gerade mal zwei Punkten die Lage nicht als aussichtslos ein. Teambetreuer Friedemann Blankenhorn: „Die Spielerinnen sind motiviert und wollen um den Klassenerhalt kämpfen.“ Konkurrenz kommt aus dem Staufenbezirk mit dem TSGV Albershausen und der TG Donzdorf. Am letzten Spieltag kommt es in der Dettinger Sporthalle womöglich zum alles entscheidenden Match gegen den TSV Wäschenbeuren. Blankenhorn (50) ist ein „alter Fuchs“, der sich auskennt im Geschäft. „Vielleicht gelingt uns ja auch gegen den VfL Kirchheim oder den SV Nabern eine Überraschung,“ meint er. Das Training beim TTV gestaltet sich schwierig, weil die Spielerinnen (Altersdurchschnitt knapp unter 19 Jahren) größtenteils im Studium stecken. Doch der TTV hat noch einen „Joker“ im Ärmel: Nach aktuellem Stand steigt am Ende der Saison wohl nur eine Mannschaft ab, da aus der Landesliga kein Zuwachs zu erwarten ist.

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Der TSV Weilheim hat ein anderes Problem: Die Mannschaft konnte in der Vorrunde nicht ein Mal in Bestbesetzung antreten. Zunächst fiel Gudrun Fischer aus, dann plagten Iris Ulmer Rückenbeschwerden. Dafür ist die Bilanz, Rang drei mit 8:6 Punkten, noch ganz passabel. Mannschaftsführerin Gudrun Fischer: „Wir hoffen, dass wir gut und verletzungsfrei durchkommen.“

Eine Klasse tiefer in der Bezirksklasse steht der TSV Jesingen punktgleich (12:2) zusammen mit dem TSV Sielmingen und dem TTC Fricken­hausen in der Spitzengruppe. Für den Aufsteiger von den Lehenäckern ist das mehr als eine respektable Leistung. Mit dazu beigetragen hat Heimkehrerin Sibylle Allgaier, die drei Jahre beim TSV Oberboihingen spielte. Kathrin Russegger und ihre Kameradinnen glauben fest daran, dass der TTC Frickenhausen am Ende vorne stehen wird. Auch deshalb, weil der ohnehin große Kader durch Alina Haug im vorderen Paarkreuz Zuwachs erhält. Die 23-Jährige, ein Eigengewächs aus der Talentschule im Neuffener Tal, war für ein halbes Jahr zum Studium in Niedersachsen und spielte dort beim SV Teutonia Sorsum.