Lokalsport

Jesinger wollen SVN distanzieren

Fußball-Kreisliga A: Im Abstiegskampf müssen drei Teckteams zittern

Fünf Spieltage vor Saisonende in der Fußball-Kreisliga A sind fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten TSV Jesingen ein komfortabler Vorsprung für Spitzenreiter SGEH. Um den Klassenerhalt müssen nicht nur die TG Kirchheim und der TSV Holzmaden bangen, sondern auch der TSV Weilheim II, der bereits seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet.

Treffsicherheit ist bei Christian Dangel und dem TSV Jesingen gefragt, will man Tabellenplatz zwei weiter festigen. Foto: Jörg B
Treffsicherheit ist bei Christian Dangel und dem TSV Jesingen gefragt, will man Tabellenplatz zwei weiter festigen. Foto: Jörg Bächle

Kirchheim. Seit dem 0:5-Debakel bei der TG Kirchheim vor zwei Wochen hat die SGEH kein Gegentor mehr bekommen. „Wir haben aus unseren Fehler gelernt“, glaubt Trainer Georgios Karatailidis. Vor allem das Abwehrverhalten ist deutlich besser geworden, kassierte der Tabellenführer in den letzten drei Spielen doch kein Gegentor. Diese Serie soll am morgigen Sonntag beim TSV Grafenberg gehalten werden. Dabei liegt das größte Augenmerk darauf, Carmelo Sessa in den Griff zu benommen, der bislang 22 Saisontore für die Grafenberger erzielt hat. Nur der Jesinger Christian Dangel hat mit 28 Treffern mehr auf dem Konto.

Nach 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen hat der TSV Jesingen den zweiten Tabellenplatz gefestigt, der auch das erklärte Minimalziel von Trainer Klaus Müller ist: „Wir haben bisher eine gute Saison gespielt und wollen auch am Ende der Runde auf dem ersten oder zweiten Tabellenplatz stehen.“ Der Vorsprung auf den spielfreien Tabellendritten SV Nabern könnte morgen mit einem Heimsieg gegen den TV Bempflingen auf sieben Zähler ausgebaut werden.

Die Mannschaft der Stunde stellen die SF Dettingen. Die Elf von Trainer Isidro Garcia ist das einzige Team, das in diesem Jahr noch kein Spiel verloren hat. Die letzte Niederlage gab es am 30. November beim 2:4 gegen Neckartenzlingen. Im morgigen Heimspiel gegen dem Tabellenvorletzten TSV Altdorf soll diese Serie fortgesetzt werden.

Obwohl der TSV Weilheim II aus den letzten fünf Spielen nur einen Zähler ergattern konnte, beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsplatz immer noch sechs Punkte. Dennoch soll die Negativserie morgen beim FV 09 Nürtingen II beendet werden, um nicht noch in größere Abstiegsgefahr zu geraten.

Vor einem schweren Restprogramm steht die TG Kirchheim. Gut möglich, dass die Elf von Spieler Trainer Israfil Kilic auch in dieser Runde in die Relegation muss – allerdings um den Klassenerhalt. „Wir hatten einen Umbruch, dazu kamen einige langzeitverletzte Spieler“, kennt TG-Abteilungsleiter Wolfgang Kretzschmar die Gründe für die Talfahrt. Zuletzt standen Kilic gerade einmal zwölf Spieler zur Verfügung. Mit einem Heimsieg gegen den TSV Grötzingen könnte die Turngemeinde dennoch einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller machen.

Nach dem ersten Sieg in diesem Jahr war Holzmadens Trainer Heiko Blumauer ein Stein vom Herzen gefallen: „Wir haben beim TSV Weilheim II nicht viel anders gemacht als in den letzten Spielen.“ Allerdings muss der Holzmadener Coach im morgigen Abstiegsduell gegen den VfB Neuffen auf sechs Leitungsträger verzichten. „Zwei Siege aus den letzten fünf Spielen müssten für den Klassenerhalt reichen“, rechnet Blumauer vor.

In den vergangenen Wochen hat sich der TV Unterlenningen im Abstiegskampf ein kleines Punktepolster geschaffen. Um den Klassenerhalt perfekt zu machen, fehlt aus den letzten fünf Spielen voraussichtlich nur noch ein Sieg. Am Sonntag beim TSV Neckartenzlingen müssen sich die Kicker von Spielertrainer Timo Reinhofer auf viel Gegenwehr einstellen, denn die Gastgeber brauchen noch jeden Zähler im Abstiegskampf.

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