Lokalsport

Ötlinger Schützen bleiben erstklassig

Relegationsplatz eins sichert den Klassenerhalt

Die Sportschützen des TSV Ötlingen können aufatmen: Mit dem Erreichen des ersten Platzes bei den Relegationswettkämpfen gestern in München haben sich die Luftpistolenschützen aus dem Rübholz in die Bundesliga Gruppe Süd zurückgemeldet. Der zweite Aufsteiger ist der SV Willmandingen.

TSV ¿tlingen (Achim Rieger)Schützen
TSV ¿tlingen (Achim Rieger)Schützen

München. 3 735 Ringe aus zwei 40-Schuss-Durchgängen waren am gestrigen Sonntag konkurrenzlos. Eine total verkorkste Saison mit nur zwei Siegen fand damit für die Ötlinger ein glückliches Ende. Gegen den Meister der 2. Bundesliga Süd-West, den SV Willmandingen, den Tabellenzweiten, SKam Aalen-Nesslau und den beiden bayrischen Vertretern der Liga Süd zeigten alle Ötlinger Schützen eine geschlossene Mannschaftsleistung.

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Patrik Lengerer schoss im ersten Durchgang 374 Ringe und steuerte am Nachmittag im zweiten Durchgang 378 Ringe zum Ergebnis bei. Auch Achim Rieger (371/ 374 Ringe) und Jörg Kobarg (368/374 Ringe) konnten die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Markus Geipel, an diesem Tag hervorragend aufgelegt, erzielte mit 374 und 380 Ringen das beste Ötlinger Ergebnis. Mit 372 und 370 Ringen konnte Stefan Scharpf den Ötlinger Erfolg perfekt machen. Mit 3 735 Ringen verwiesen die Ötlinger ihre Kontrahenten Willmandingen (3 726), Peiting (3 683), Aalen-Nesslau (3 663) und Pfannenstiel (3 589) auf die Plätze.

Da zwei Mannschaften aus der Relegation in die 1. Bundesliga aufsteigen, konnten sich auch die Willmandinger über ihren zweiten Platz freuen. Sie werden in der kommenden Saison mit um die Vergabe der begehrten vorderen Plätze in der Bundesliga-Süd kämpfen. Nach den Wettkämpfen war die Erleichterung aufseiten des TSV Ötlingen fast mit Händen zu greifen. „Wir werden in der nächsten Saison alles versuchen, eine ähnlich prekäre Lage wie im vergangenen Jahr zu vermeiden“, versprach ein überglücklicher Abteilungsleiter Joachim Poppek . „Jetzt gilt es, an die Leistungen all der Jahre anzuknüpfen, in denen wir an den Finalkämpfen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft teilnehmen durften.“