Lokalsport

Rückendeckung durch den Sportbund

Stuttgart. Der VfL Kirchheim erhält im Rechtsstreit mit einem Kirchheimer Sportstudio-Betreiber Rückendeckung vom Württembergischen Landessportbund (WLSB). Dessen Präsident, Klaus Tappeser, sieht in der Klage gegen das geplante Sportvereinszentrum einen Angriff auf bürgerschaftliches Engagement. „Mit juristischen Winkelzügen einen gemeinnützigen Verein, der wertvolle gesellschaftliche Arbeit für fast 2 000 Kinder und Jugendliche leistet, aus dem Register löschen lassen zu wollen, ist schon ein starkes Stück“, sagt Tappeser. Keinem Sportverein dürfe wirtschaftliches Handeln verwehrt werden, um seinen gemeinnützigen Vereinszweck erfüllen zu können, fügt der WLSB-Präsident an.

Holger Mauch, Geschäftsführer eines Kirchheimer Fitness- und Gesundheitszentrums, wirft dem VfL vor, er verfolge mit dem geplanten Neubau am Stadion gewerbliche Ziele. Von Wettbewerbsverzerrung könne keine Rede sein, urteilt der Sportbund. Die Unterstützung durch Verband und Kommune sei gerechtfertigt, weil der Verein damit wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehme, die öffentliche Stellen nicht leisten könnten. Dem Urteil des Kirchheimer Amtsgerichtes, bekräftigt Tappeser, sehe man deshalb mit großer Gelassenheit entgegen.“bk

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