Lokalsport

SGEH braucht Punkte vom Ex-Trainer

Bezirksliga Im Kampf um den Klassenerhalt kommt es am Sonntag auf der Berghalbinsel zu einem vorentscheidenden Duell.

Kirchheim. Die Abstiegsfrage in der Fußball-Bezirksliga ist noch völlig offen, vor allem der Relegationsplatz heiß umkämpft. Den Tabellensechsten FC Donzdorf trennen gerade einmal sieben Zähler vom 13. Platz.

Eine brisante Aufgabe steht der ebenfalls noch gefährdeten SGEH (11.) bevor. Die Elf von der Berghalbinsel trifft am Sonntag auf den punktgleichen TSV Neckartailfingen (13.). Die Elf von Trainer Georgios Karatailidis steht nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem Relegationsplatz. „Beide Mannschaften hatte ich eigentlich im oberen Tabellendrittel erwartet“, wundert sich Karatailidis, für dessen Team nur ein Sieg zählt - genauso wie für die SGEH. „Vor allem zu Hause müssen wir unsere Spiele gewinnen“, weiß deren Abteilungsleiter Sven Laderer, der sich auf die Rückkehr des Ex-Trainers freut: „Georgios ist immer herzlich willkommen und dieses Mal besonders, um die drei Punkte abzuliefern.“ Dabei muss SGEH-Trainer Dieter Hiller auf den Gelb-Rot-gesperrten Stürmer Marco Parrotta verzichten, der in dieser Runde bereits 13 Tore erzielt hat und der SGEH nun schmerzlich fehlen wird.

Beim sonntäglichen Gegner genießt der Trainer derweil trotz des eher mauen Saisonverlaufs volle Rückendeckung. „Ich kann mich voll auf meine Arbeit konzentrieren“, betont Karatailidis, dessen Team nach dem ersten Sieg nach der Winterpause (4:1 gegen den TSV Denkendorf) hofft, dass seine Spieler genügend Selbstvertrauen für die schwere Aufgabe auf der Berghalbinsel haben.

VfL: Auswärtsbilanz polieren

Bei Lokalrivale VfL Kirchheim herrscht nach der Punkteteilung am vergangenen Sonntag gegen Faurndau (1:1) Ernüchterung. „Jetzt ist es vorbei“, gibt Spielertrainer Markus Schweizer den Kampf um den zweiten Tabellenplatz verloren. In den restlichen neun Spielen bis Saisonende gilt es für die Teckstädter, sich selber zu motivieren. „Der eine oder andere Spieler kann sich schon einmal für die nächste Saison profilieren“, empfiehlt Schweizer. Am Sonntag geht es zum Tabellensechsten FC Donzdorf, wo die gute Auswärtsbilanz poliert werden soll. Von bisher zehn Spielen auf fremden Plätzen konnten sechs Begegnungen gewonnen und werden. Dazu haben die VfL-Kicker mit 37 Toren die meisten Auswärtstreffer erzielt. Die Gastgeber brauchen bei derzeit 31 Punkten noch jeden Zähler für den Klassenerhalt.

Die Kader-Planungen beim VfL Kirchheim sind hingegen fast abgeschlossen, wie Abteilungsleiter Oliver Klingler berichten kann: „Wir haben mit unseren Führungsspielern verlängert und insgesamt sechs Neuzugänge“, sagt er, ohne Namen zu nennen. Lediglich mit einem Spieler laufen die Gespräche noch. Aber Klingler ist optimistisch, auch den siebten Neuen bald an Bord zu haben und dann auch endlich mit Namen aufwarten zu können.Klaus-Dieter Leib

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