Lokalsport

SGEH droht den Anschluss zu verlieren

Erkenbrechtsweiler. Vor dem zwölften Spieltag steht Aufsteiger SGEH in der Fußball-Bezirksliga als Vorletzter bereits mit dem Rücken zur Wand. Mit dem TSV Neckartailfingen gastiert am Sonntag im Hardtwaldstadion ein unbequemer Gegner, der im Mittelfeld platziert eine leicht positive Bilanz aufzuweisen hat. Trotzdem gilt: Verlieren verboten, will die SGEH nicht den Anschluss verlieren.

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Immerhin, die Spielgemeinschaft konnte sämtliche acht Saisonpunkte zu Hause ergattern. Hauptgrund für die Misere der Älbler ist bekanntermaßen die eklatante Auswärtsschwäche – sechs Niederlagen in sechs Spielen. Immerhin scheinen sich die Mannen um Coach Pedro Pereira in der Tordifferenz langsam einem Punktgewinn in der Fremde zu nähern. 0:5, 1:4, 1:3 lauteten bis vor einer Woche die Ergebnisse. Mit der 4:5-Niederlage beim TSV RSK Esslingen war die SGEH schon nahe dran. Eine zweimalige Führung reichte jedoch nicht für Zählbares. „Im Fußball ist es halt nun mal so. Wenn man hinten drin steht, kommt oft vieles zusammen. Solche Gegentreffer wie in Esslingen kassieren wir normalerweise nicht“, weiß SGEH-Trainer Pereira.

Es gab häufig viel Lob für die Spielweise, aber der Ertrag in Form von Punkten war bis dato dürftig. Zu Hause läuft es dafür besser. Erst eine Niederlage und im Schnitt nur ein Gegentor je Heimpartie stehen zu Buche. Der Druck nimmt für die SG nun jedoch deutlich zu. Dies bekräftigt auch Pereira. „Wir haben lange genug gesagt, dass wir können. Jetzt müssen wir endlich ergebnisorientiert spielen und defensiv gut stehen, vorne sind wir immer für Treffer gut“, erhöht er die Erwartungshaltung. Der TSV Neckartailfingen reist nach der jüngsten 0:3-Heimpleite gegen Eislingen angeschlagen an, sodass sich Pereira bei Weitem nicht „entmutigen lassen und den eingeschlagenen Weg mit seinem Team fortführen will“.

Das Top-Duell des Spieltages steigt im Nürtinger Wörth. Dort gastiert Spitzenreiter und Landesliga-Absteiger TSV Deizisau, der bei nur einer Niederlage bisher voll im Soll liegt. Die Nürtinger sind als Siebter bereits unter Zugzwang und zum Siegen verdammt.wr