Lokalsport

Trainer-Gastspiele auch in Nigeria und Katar

Als Spieler unterschrieb der Wernauer Bezirksauswahlspieler Rudi Kröner beim Oberligisten SSV Reutlingen 1961 als 19-Jähriger seinen ersten Lizenzspielervertrag – der Monatsverdienst betrug 160 DM. Seine anschließenden Stationen hießen Stuttgarter Kickers (1965/66), Hertha BSC Berlin (1967/68), erneut Stuttgarter Kickers /1969/70) und 1. FC Nürnberg (1970/71). Mit 32 beendete Kröner seine Spielerlaufbahn und wurde Trainer, nachdem er die DFB-Fußballlehrerlizenz an der Sporthochschule Köln zusammen mit Berti Vogts bereits 1969 erworben hatte. Als Trainer verschlug es Rudi Kröner zwei Mal zu ausländischen Vereinen: In der Saison 1984/85 vermittelte ihn der DFB an den nigerianischen Klub Enugu Rangers, zu dem er für Vorbereitungsmaßnahmen eingeflogen wurde, und zum Abschluss seiner Laufbahn coachte der inzwischen fast 50-Jährige al-Ahli Sports Club im arabischen Wüstenstaat Katar (1990/91). Kröners deutsche Trainerstationen waren SV Germania Bietigheim (1973/74), Stuttgarter Kickers (1974/75), Würzburger FV (1977/78), Hessen Kassel (1979/80 – 1981/82 und 1985/86), 1. FC Kaiserslautern (1982/83), 1. FC Nürnberg (1983/84) und SSV Reutlingen (1985/86). In die Bundesliga- Geschichte ging Rudi Kröner auch als Kurzzeit-Trainer des 1. FC Nürnberg ein: Im Dezember 1983 wurde er nach einer Niederlagenserie und einem kritischen Interview im bayerischen Fernsehen von FCN-Manager Udo Klug nach nur 41 Tagen wieder entlassen.

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