Lokalsport

VfL-Youngster zeigen erneut Charakter

Jugendfußball Kirchheims U19 gewinnt in der Nachspielzeit gegen Titelaspiranten, während der U17 ein Teilerfolg gelingt.

Kirchheim. Nervenstärke und Ausdauer haben die A-Jugend-Fußballer des VfL Kirchheim im Spiel bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach unter Beweis gestellt. Beim Verbandsstaffel-Titelaspiranten kamen die Teckstädter in der Nachspielzeit zu einem viel umjubelten 1:0-Auswärtssieg. „Ein Wahnsinn. Das ist bereits das dritte Spiel in dieser Saison, das wir in allerletzter Minute für uns entscheiden. Das spricht absolut für den Charakter der Mannschaft“, jubelte Trainer Sascha Krötz, nachdem Joker Danijel Djedovic kurz zuvor den Siegtreffer für die Kirchheimer erzielt hatte.

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In den 90 Minuten zuvor hatten sich beide Teams ein ausgeglichenes Duell auf hohem Verbandsstaffelniveau geliefert. Zwar verzeichnete der VfL etwas mehr Ballbesitz, doch dafür war Gastgeber Hofherrnweiler bei Standardsituationen immer wieder gefährlich. An diesem Spielverlauf änderte sich auch in der zweiten Halbzeit wenig, allerdings bekamen sowohl VfL-Torhüter Felix Rühs als auch sein Gegenüber ein wenig mehr Arbeit, die sie jedoch tadellos verrichteten. Auf Kirchheimer Seite scheiterten Simon Prinz, Lasse Fröschle und der eingewechselte Danijel Djedovic nur knapp. Nachdem sich eigentlich alle mit dem gerechten Unentschieden abgefunden hatten, schlugen die Teckstädter doch noch zu. Tim Mank passte den Ball in die Spitze, Kapitän Andy Hiller ließ die Kugel durch die Beine laufen und spielte so den besser postierten Djedovic frei, der die letzte Chance der Partie zum entscheidenden Tor nutzte.

„Letztlich etwas enttäuschend“

Zu einem Teilerfolg kam die B-Jugend der Fußballer des VfL Kirchheim in der Verbandsstaffel. Das 1:1 gegen den FV Löchgau war ein Unentschieden, das „aufgrund der nicht allzu vielen Chancen in Ordnung geht“, wie Kirchheims Trainer Christopher Andrä urteilte. Dessen Elf machte gegen die tief stehenden Gäste aus dem Kreis Ludwigsburg von Beginn an das Spiel. Früh in Führung ging allerdings der FV Löchgau. Nach einem Freistoß staubte Kay Hachmann bereits in der fünften Minute zum 1:0 für die Gäste ab. Die Hausherren mühten sich nun um den Ausgleich. Trotz Feldüberlegenheit dauerte es bis zur 47. Minute, ehe Tom Berger mit einem satten Distanzschuss das 1:1 erzielte. Danach drängte der VfL und hatte auch sehr viel Ballbesitz, doch zu einem zweiten Treffer reichte es den kleinen Blauen nicht. Auch weil vor dem gegnerischen Tor die nötige Konsequenz fehlte. Andrä: „Gerade weil Löchgau kaum noch entlastende Angriffe zustande bekam, ist das Ergebnis letztendlich etwas enttäuschend, aber im gegnerischen Strafraum war das von uns einfach zu wenig.“pm