Lokalsport

Zwei Teams, eine Mission

Dettinger Volleyballmannschaften vor Start in ihre jeweilige Rückrunde optimistisch

Rückrundenauftakt für die Volleyballteams des TTV Dettingen: Frauen- und Männermannschaft aus der Schlossberggemeinde starten dieses Wochenende auswärts in den zweiten Teil ihrer jeweiligen Mission Klassenerhalt. Die Verantwortlichen geben sich vor Beginn der zweiten Saisonhälfte optimistisch.

Volleyball im Blickpunkt: Heute und morgen beginnt für Frauen und Männer aus Dettingen die Rückrunde in Regional- und Oberliga.
Volleyball im Blickpunkt: Heute und morgen beginnt für Frauen und Männer aus Dettingen die Rückrunde in Regional- und Oberliga. Foto: Deniz Calagan

Dettingen. Neun Spiele, vier Siege, Platz sieben – die Bilanz der Dettinger Volleyballfrauen nach der Hinrunde kann sich sehen lassen, wie auch der neue Trainer des Neu-Regionalligisten findet. „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden“, sagt Roland Hunger, der das Team vergangenen Sommer bekanntlich von TTV-Urgestein Wolfgang Babinger übernommen hatte und in der ersten Saison in Deutschlands vierthöchster Spielklasse angekommen wähnt. „Die Gegner sind gewarnt, dass wir kein Aufsteiger sind, den man einfach mal eben so schlägt“, so Hunger selbstbewusst.

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Zu Recht: Nicht erst der 3:0-Kantersieg über Burladingen am letzten Vorrundenspieltag Mitte Dezember hat den Dettingerinnen Respekt verschafft. Ansonsten wären die etablierte Ligagrößen aus Gmünd und Stuttgart vergangenen Dienstag kaum zu einem Mini-Vorbereitungsturnier unter die Teck gekommen – die TTV-Frauen sind ein ernst zu nehmender Gegner, der den meisten Teams inzwischen auf Augenhöhe begegnet. „Die Mädels sind selbstbewusster, gehen Spiele nicht mehr so sehr in abwartender Haltung an“, hat Roland Hunger erkannt.

Angriffslustig will das Team auch im ersten Rückrundenspiel am Samstag beim FV Tübingen (18 Uhr) agieren, dem man im Hinspiel 1:3 unterlegen war. „Das klang damals deutlich, war aber eine knappe Sache, weil wir die drei Sätze jeweils nur mit zwei Punkten Differenz verloren“, hofft der Trainer auf einen gelungenen Start in die zweite Saisonhälfte, an deren Ende der ausgegebene Mittelfeldplatz stehen soll.

Den gleichen Wunsch hegt auch Hungers Trainer-Pendant auf männlicher Seite, Klaudius Scheufele, der mit seiner Mannschaft am morgigen Sonntag beim TSV Bad Saulgau gastiert. „Ein Sieg ist Pflicht“, sagt er nicht nur, weil der Gastgeber Schlusslicht der Oberliga ist. Die Dettinger stehen als Vorletzter selbst auf einem Abstiegsplatz, der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt zwei Zähler. „Es war klar, dass es für uns Aufsteiger nicht leicht werden würde, aber in einigen Spielen haben wir Punkte vertändelt“, analysiert Scheufele die neun Vorrundenspiele, von denen der TTV drei gewann.

Damit in der Rückrunde so viele dazukommen, dass es zum anvisierten Ziel Klassenerhalt reicht, muss die Mannschaft nach Trainermeinung noch abgeklärter werden. „Wenn wir die Schwächen der Gegner konsequenter ausnutzen, werden wir auch punkten“, glaubt er.

Wie man das gegen Bad Saulgau praktiziert, konnte die Mannschaft bereits vor dem Oberligaduell ausprobieren. Gestern Abend gastierte der TTV kurioserweise bereits im Verbandspokal in Oberschwaben, die Partie war bei Redaktionsschluss allerdings noch nicht beendet.