Kirchheim

Diakonie setzt auf E-Autos

Umwelt Kirchheimer Einrichtung hat zwei Elektrofahrzeuge angeschafft.

Kirchheim. Die kleinen Flitzer mit dem blauen Diakonie-Schriftzug fahren in Kirchheim im Schnitt 250 Einsätze am Tag. Nun beginnt eine neue Ära: Seit wenigen Tagen sind die Ladestationen im Hof der Diakonie einsatzbereit, und die ersten beiden Fahrzeuge des Fuhrparks sind bereits in Elektro-Autos umgetauscht. Die restlichen acht folgen sukzessive innerhalb der kommenden anderthalb Jahre. Als kirchliche Einrichtung sei man schließlich auch verpflichtet, die Schöpfung besonders zu respektieren, so Geschäftsführer Michael Fischer. „Mir ist bewusst, dass auch Elektro-Autos längst noch nicht das Optimale sind, aber dies ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt er.

Die Diakoniestation hat die für den Umstieg erforderlichen Investitionen selbst getätigt. „Wir mussten erst mal schauen, wer uns das liefern kann, was wir brauchen. Wir haben das Projekt ausschließlich mit Kirchheimer Unternehmen realisiert“, betont Fischer. „Wenn wir vollends umgestellt haben, fahren wir damit im Stadtgebiet rund 100 000 Kilometer jährlich.“ „Essen auf Rädern“ sowie die umliegenden Außenstellen der Diakoniestation werden weiterhin konventionell mit Benzin-Fahrzeugen unterwegs sein. „Dort fehlt die entsprechende Infrastruktur“, erläutert er.pm


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