Kirchheim

Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags

Friedenssymbol Am morgigen Donnerstag erinnern Kirchheimer Initiativen an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki.

Kirchheim. Es waren zwei Tage, die die Weltgeschichte verändert haben: Am 6. und 9. August 1945 ließ US-Präsident Harry Truman je eine Atombombe über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki abwerfen. Beide Städte wurden dadurch völlig zerstört. Innerhalb von Sekunden starben in Hiroshima 140 000 und in Nagasaki 70 000 Menschen. Sogar in den darauf folgenden fünf Jahren verloren weitere 130 000 Einwohner durch Strahlenkrankheiten ihr Leben.

An dieses Ereignis erinnert eine Veranstaltung am morgigen Donnerstag um 10.30 Uhr im Vogt­hausgarten hinter der Familienbildungsstätte. Initiiert werden die 45 Gedenkminuten von „attac“ Kirchheim, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Pax Christi Kirchheim. Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem Kirchheims Oberbürgermeister Pascal Bader seinen Beitritt zur weltweiten Organisation „Mayors for peace“ - Bürgermeister für den Frieden - erklären.

Zur Sprache kommt auch der sogenannte Atomwaffenverbotsvertrag. 122 Staaten haben am 7. Juli 2017 für die Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrags gestimmt. Bis heute haben 81 Staaten den Verbotsvertrag unterzeichnet, 40 von ihnen haben den Vertrag ratifiziert. Weitere Infos gibt es auch online unter www.kirchheim.forum2030.de/events/hiroshima-und-nagasaki-mahnen. pm

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