Kirchheim

Umfrage: Kochen Sie mit Fertigprodukten?

Kirchheim. Der Verkauf von Fertigprodukten ist 2020 gestiegen. Das liegt auch an Homeoffice, Homeschooling sowie geschlossenen Restaurants und Kantinen. Denn einfach ist es ja schon, ein fertiges Essen aus Konserven, Tüten und Schalen zu servieren. Doch was haben die Menschen in der Region auf ihrem Teller – Käsespätzle aus der Tüte? Oder kocht doch jeder frisch und ernährt sich vorbildlich? Der Teckbote hat sich in der Kirchheimer Fußgängerzone umgehört. Von Lena Bautze/Fotos: Carsten Riedl

Gutes Essen muss nicht immer direkt aus der Sterneküche kommen, aber Fertigessen ist auch nicht jedermanns Sache. Foto: pr
Gutes Essen muss nicht immer direkt aus der Sterneküche kommen, aber Fertigessen ist auch nicht jedermanns Sache. Foto: pr
Auch mal eine Tiefkühlpizza gönnt sich Chris Jurisa. Ansonsten kocht er selbst und frisch. „Ich bin gerne in der Küche. Bei mir gibt es dann alles – von Suppen bis zu Eintöpfen.“ Auch Freunde lädt er gerne zu sich zum gemeinsamen Kochen ein, aber erst wenn es die Vorschriften wieder zulassen.
Keine Fertiggerichte macht sich Margret Kunzaj. „Ich hole sehr gerne fertige Gerichte von Restaurants“, sagt die Kirchheimerin. Dabei kocht sie jeden Tag für die ganze Familie. „Da gönne ich mir gerne etwas von Wirtschaften, um diese auch zu unterstützen.“ Auch über die Plattform „too good to go“ holt sie öfter etwas ab.
Etwa fünf Prozent macht bei Esther Nowak der Anteil an Fertiggerichten aus – den Rest kocht sie frisch. Ihr Sohn liebt die selbstgemachten Laugenbrezeln, die Mama für ihn backt. „Die Lauge hole ich beim Bäcker und den Teig kann man auch machen. Die Brezeln schmecken dann sogar besser als gekaufte.“
„Ich gehöre zu denen, die selbst kochen“, beschreibt Heide Blumenstock-Götz. Ihre Zutaten kauft sie auf dem Markt ein. Ein Gericht kann bei ihr auch mal einfach sein. „Ein Spiegelei mit Spinat und Bratkartoffeln ist auch super.“ Essen abholen ist nicht so das Wahre für sie: „Das Essen schmeckt anders, weil die Atmosphäre fehlt.“
Täglich frisch gekochtes Essen kommt bei Günther Beranek auf denTeller. „Meine Frau kocht schon immer jeden Tag. Fertiggerichte gibt es bei uns nicht“, sagt der Rentner. Ein Lieblingslokal hat er nicht: „Wir wandern gerne und essen dann in den unterschiedlichsten Wirtschaften oder kochen selbst im Wohnwagen.“
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