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Den Steinkauz vor dem Aussterben retten

Flurbereinigung, aber auch die Fällung alter Streuobstbestände und das Entfernen von Hecken haben in der Vergangenheit für den Steinkauz wichtige Biotope zerstört. Aus Wiesen wurde Ackerland. Monokulturen mit maximaler Flächennutzung und ohne Ackerrand haben sich ausgebreitet. Wildpflanzen und Tierarten haben ihren Lebensraum verloren, wie die „Artenschutzgruppe Steinkauz“ des Nabu Köngen-Wendlingen mitteilt.

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Erst in den Neunzigerjahren gab es wieder genutzte landwirtschaftliche Strukturen und für den Steinkauz notwendige Wiesen. Als die Artenschutzgruppe 1976 ihre Arbeit aufnahm, beschränkte sich das Vorkommen der Eulenart nur noch auf Restbestände. Trotz schwieriger Bedingungen gelang es, das Aussterben des Kauzes in der Gegend zu verhindern.

Wer helfen will, den Bestand zu erhalten, kann unter steinkauzpatenschaft@gmx.de mit dem Nabu in Kontakt treten.dh