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Zweierlei Maß

Zur Berichterstattung über Chemnitz und den Hambacher Forst

Vergleicht man Berichterstattung und politische Reaktion zu den Ereignissen in Chemnitz und im Hambacher Forst, sind die Unterschiede doch gewaltig.

Bei den Kundgebungen in Sachsen wird von „Aufmärschen“ gesprochen. Der großen Mehrheit der Teilnehmer werden keine anständigen Motive zugebilligt.

Diese werden in einen Topf mit einer kleinen Zahl von Hetzern und Provokateuren geworfen. Die Waldbesetzer von Hambach kommen in der Öffentlichkeit viel besser weg. Sie werden als Umweltschützer und Aktivisten bezeichnet, die eine im Kern gute Sache vertreten.

Dies geschieht, obwohl es massive Straftaten gegen die Polizei gibt und der Innenminister von Nordrhein-Westfalen schon früh auf eine linksextreme Unterwanderung der Besetzerszene hingewiesen hat.

Man gewinnt leider den Eindruck, dass Straftaten, wenn sie mit grüner Gesinnung versehen werden, von den meisten Medien und den entsprechenden Parteien oft bagatellisiert werden.

Das Gewaltmonopol des Staates ist aber unbedingt zu respektieren, da sonst bürgerkriegsähnliche Zustände drohen.

Ulrich Deuschle, Kreis- und Regionalrat der Republikaner, Notzingen

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