Infoartikel

Auch ökologisch sinnvoll

Die Gemeinde Villingen-Schwenningen hat als eine der ersten Kommunen in Baden-Württemberg im Jahr 2012 das digitale Sitzungsmanagement eingeführt. Wie Christiane Rapp vom dortigen Rathaus informiert, nutzen mittlerweile 30 von 40 Räten das freiwillige Angebot. Die Investitionen in die mobilen Endgeräte hätten sich nach knapp 17 Monaten amortisiert. Die Arbeit mit den Tab­lets – dabei handelt es sich ausschließlich um iPads 2 und iPads Air – sei sehr komfortabel, betont sie. „Man kann Dateien bearbeiten, wichtige Dinge markieren und Notizen hinzufügen.“ Auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Andreas Schwarz weiß, dass sich viele Gemeinden derzeit mit dem Thema beschäftigen. Er hat deshalb im Innenministerium den aktuellen Stand abgefragt. Das Ergebnis: Die Erfahrungen zahlreicher Gemeinderäte im Land sei positiv. „Für viele ist die Arbeit im papierlosen Gemeinderat leichter und praktikabler“, betont Andreas Schwarz. Darüber hi­naus sei es ökologisch sinnvoll, mit weniger oder bestenfalls gar keinem Papier mehr zu arbeiten. Mit zunehmender technischer Weiterentwicklung werde auch die Energie-Effizienz von Tablets verbessert. Der Einsatz von mobilen Endgeräten werde also langfristig auch aus ökologischer Sicht attraktiver.alm

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