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Feuerwehr befreit Kleinkind aus Auto

Esslingen. Die Feuerwehr musste am Dienstag in Esslingen ein Kleinkind aus einem überhitzten Auto befreien. Die 31 Jahre alte Mutter des wenige Monate alten Kleinkindes hatte in der Beutauklinge ihren Sprössling in den Kindersitz gesetzt und dazu den Schlüssel auf den Rücksitz gelegt. Als die Frau die hintere Tür schloss, schlug nach wenigen Sekunden die als Diebstahlschutz entwickelte automatische Türverriegelung unbarmherzig zu.

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Binnen Minuten erhitzte sich der Innenraum des in der prallen Sonne abgestellten schwarzen Ford bedenklich. Helfer schützten den Pkw mit Decken vor weiterer Sonnenbestrahlung. Die von der Mutter alarmierte Feuerwehr schlug eine Seitenscheibe ein, um den Pkw zu öffnen. Das nur knapp eine Viertelstunde eingeschlossen gewesene Kind war bereits leicht überhitzt, konnte aber in der Obhut seiner Mutter belassen werden.

Nicht immer würden die Betroffenen wie in diesem Fall so geistesgegenwärtig reagieren, betont die Polizei. Dabei drohe im heißen Auto schon nach kürzester Zeit Lebensgefahr. Bei Außentemperaturen von 35 Grad heize sich ein Auto innerhalb einer halben Stunde auf mehr als 50 Grad auf - nach einer Stunde sind es über 60 Grad. Bei besonders schwüler Wärme oder sehr dunklen Fahrzeugen können die Temperaturen sogar noch schneller lebensbedrohlich für Kinder werden. lp