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Zahlreiche Lkw beanstandet

Kirchheim. Bei einer Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Güterverkehrs hat die Polizei am Donnerstag zwischen 8 und 13 Uhr auf dem Gelände der Kirchheimer Autobahnmeisterei insgesamt 22 Lkw intensiv kontrolliert. Zehn Fahrzeuge wurden beanstandet. Die Fahrer müssen sich teilweise gleich wegen mehreren Verstößen, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten verantworten. Mehrfach waren die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, Zeiten und Fahrten nicht dokumentiert worden, oder die Ladung nicht gesichert.

Ein französischer Autotransporter wies unter anderem an Bremsen und Reifen gravierende technische Mängel auf und wurde aus dem Verkehr gezogen. Einige ausländische Fahrer mussten jeweils mehrere Hundert Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor sie mit ihrem Fahrzeug oder, wie im Fall des französischen Transporters, ohne ihr Gefährt weiterreisen konnten. Bei der Kontrolle eines Transporters mit Anhänger, der unter anderem mit Bauschutt und Zementsäcken beladen war, stellte sich heraus, dass der 34-jährige Fahrer per Vollstreckungshaftbefehl gesucht wird, weil er eine Geldstrafe wegen Tankbetrugs nicht bezahlt hatte. Er wurde festgenommen, später aber, nachdem er sich spontan dazu entschlossen hatte, die Strafe zu begleichen, wieder auf freien Fuß gesetzt. Allerdings muss sich der 34-Jährige jetzt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Er hatte zwar einen Führerschein, hätte damit aber das Gespann nicht fahren dürfen. lp

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