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Was war früher schöner?

Kirchheim. Wer schon seit Jahren, oder gar Jahrzehnten, in Kirchheim lebt, kann die Entwicklung der Stadt gut beobachten. Gebäude werden abgerissen, neue Häuser entstehen. Das Stadtbild hat sich in der Vergangenheit stark gewandelt. Wie empfindet die ältere Generation solche Veränderungen? Trauern sie etwas nach oder sind sie mit der Entwicklung in Kirchheim zufrieden? Der Teckbote hat sich umgehört. Zutage gekommen sind einige Gebäude, die es heute nicht mehr gibt. sei/mona

Vergangenheit Kirchheim
Vergangenheit Kirchheim
   
 
Als „schönes Städtle“ bezeichnet die 73-jährige Sieglinde Rohde Kirchheim. Sie findet, dass sich die Stadt zum Positiven verändert hat. Den alten Bahnhof vermisst sie: „Mit ihm verbinde ich schöne Erinnerungen.“

Foto: Carsten Riedl
 
„Die Atmosphäre in Kirchheim macht Spaß“, sagt Walter Benz. Der 74-Jährige hat sich früher in der Fachwerkstadt sehr wohl gefühlt – und tut es auch heute noch. „Die Qualität der Läden ist einfach super“, sagt er.

Foto: Carsten Riedl
 
In ihrer Jugend war Anni Rinnerl aus Owen gerne in Kirchheim unterwegs. Samstag war Tanzabend, sonntags ging es ins Kino. „Doch das Leben, das damals in der Stadt herrschte, gibt es nicht mehr“, bedauert die 79-Jährige.

Foto: Carsten Riedl
 
Es wurden Gebäude abgerissen, die das Stadtbild geprägt haben, findet Barbara Donth. „Kirchheim entwickelt sich nicht gut“, sagt die 86-Jährige. Vor allem das Universum-Kino in der Dettinger Straße vermisst sie.

Foto: Carsten Riedl
 
Seit zehn Jahren kommt Anton Nüdling aus Wernau immer auf den Markt nach Kirchheim. „Es ist hier schöner als in Wernau“, gibt er zu. Vor allem die alten Bauwerke haben es dem 76-Jährigen angetan. 

Foto: Carsten Riedl
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