Lokalsport

Zurück in die Erfolgsspur

Handball-Landesliga: VfL erwartet Tabellenführer HSG Böblingen/Sindelfingen

Handball-Landesligist VfL Kirchheim bestreitet heute Abend (20 Uhr) sein drittes Saisonspiel. Gegner vor heimischem Publikum in der Walter-Jacob-Halle ist die vor der Saison neu gegründete HSG Böblingen/Sindelfingen, die als Tabellenführer nach Kirchheim kommt.

Durchsetzungsvermögen ist beim VfL (hier Julian Mikolaj) gefragt, wenn es heute gegen den Ligaprimus aus Böblingen und Sindelfin
Durchsetzungsvermögen ist beim VfL (hier Julian Mikolaj) gefragt, wenn es heute gegen den Ligaprimus aus Böblingen und Sindelfingen geht. Foto: Silviani

Kirchheim. Unter der Woche wurde beim VfL zunächst die deutliche 24:35-Niederlage bei der HSG Rottweil vom vergangenen Spieltag aufgearbeitet, hatte man sich beim Gastspiel im Schwarzwald doch weit unter Wert verkauft. Doch die Kirchheimer haben ihre Lehren aus diesem Spiel gezogen, wollen nun wieder die Tugenden zeigen, dank derer man vor zwei Wochen die HSG Fridingen/Mühlheim bezwang. Mit Kampfgeist in der Defensive und einer konzentrierten, temporeichen Angriffsleistung wollen die Teck­städter zurück in die Erfolgsspur – am liebsten mit einem Heimsieg.

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Der heutige Gegner, die vor der Saison gegründete HSG Böblingen/Sindelfingen, ist unter der Teck noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Es ist schließlich das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Die HSG befindet sich zu dieser noch frühen Phase der Saison mit 3:1 Punkten an der Tabellenspitze – zugegebenermaßen noch wenig aussagekräftig, obwohl man beim VfL vor den Gästen gewarnt ist. Die Mannschaft von Gästetrainer Markus Schmid verfügt über gute Einzelspieler, vor allem die Außenpositionen sind mit abschlussstarken Spielern besetzt. Gleichwohl findet Schmid für die Kirchheimer lobende Worte, hat Respekt vor dem VfL: „Kirchheim hat eine sehr junge Mannschaft ohne Starspieler, die vor allem vom Tempospiel und ihrem großen Kampfgeist lebt“, wird der HSG-Trainer zitiert.

Der HSG-Offensivkraft werden die Teckstädter voller Engagement entgegentreten müssen, um ihrerseits die eigenen Stärken ausspielen zu können. Verzichten muss VfL-Trainer Engelbert Eisenbeil in dieser Partie auf Alexander Schwarzbauer (privater Termin), und auch hinter dem Einsatz von Mittelmann Denis Müller steht noch ein Fragezeichen (Infekt). Dafür steht Maurice Kuchenbaur nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung. Bei Marco Castello warten die Kirchheimer noch auf die Freigabe von Seiten des HVW.

So oder so: Beim VfL ist man optimistisch, die Heimstärke ein weiteres Mal unter Beweis stellen zu können und die zwei Punkte mithilfe der lautstarken Unterstützung der Zuschauer in Kirchheim behalten zu können.ol

VfL Kirchheim: Oßwald, Pisch – Latzel, Smetak, Reinold, Lehmann, Mikolaj, Späth, Krempler, Müller, Real, Rudolph, Kuchenbaur