Weilheim und Umgebung

Umfrage: Wie zufrieden waren die Ohmdener mit Martin Funk?

Ohmden. Fünf Persönlichkeiten der 1700-Einwohner-Gemeinde Ohmden charakterisieren zum Abschied ihren scheidenden Bürgermeister Martin Funk. Was lief gut, was könnte er in Zukunft besser machen und was geben sie ihm für sein Amt in Altbach mit auf den Weg? Die Meinungen der Vertreter aus Gemeinderat, Bildung und Vereinen sind verschieden. Doch so ganz unzufrieden scheint niemand mit ihm zu sein.

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„Referenzen hat er genug“, bescheinigt der erste stellvertretende Bürgermeister Roland Greiner Martin Funk. Dafür, dass Ohmden wenig finanzielle Mittel habe, sei unter dem scheidenden Bürgermeister viel realisiert worden: die Sanierungen von Gemeindehalle, Kindergarten, Schule und der Bau des Wasserhochbehälters etwa. Funk habe sich in den Vereinen gezeigt, sich eingebracht. Foto: privat
Bildung ist ihm eine Herzenssache: Diesen Eindruck hat Grundschulleiterin Gabriele Seitz von Martin Funk. „Er war sehr jung, als er angefangen hat, aber auch offen für Tipps von Fachleuten.“ Sie sei gut mit dem Bürgermeister ausgekommen, unter dem die Ganztagesschule eingeführt wurde. „Martin Funk versucht, es möglichst vielen Leuten recht zu machen, deswegen dauert es manchmal etwas länger.“ Foto: privat
„Er hatte immer ein offenes Ohr“, charakterisiert Ratsmitglied Benjamin Döbel den Schultes. Natürlich gebe es zwischen Gemeinderat und Bürgermeister aber unterschiedliche Meinungen, das gehöre zur Kommunalpolitik dazu. „Ich glaube, er versteht sein Fach sehr, sehr gut“, so Döbel. Dass ein so junger Mann das Ohmdener Rathaus aus Sprungbrett nehme, nehme Funk niemand übel. Foto: privat
Funk könne noch kommunikativer sein, Sachverhalte ausführlicher erklären, gibt die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Daniela Haible-Lutz ihm mit auf den Weg. In Altbach seien die Rahmenbedingungen ganz anders als in Ohmden. Aber jeder wachse mit seinen Aufgaben. Funk verspreche nicht viel, sagt sie, er halte es eher andersrum: „Am Ende kommt mehr raus, als zunächst erwartet.“ Foto: privat
Nur Gutes berichten kann Feuerwehr-Kommandant Manuel Kaimer. Martin Funk habe sich für die Wehr eingesetzt. Er habe erkannt, dass es eine Organisation zum Schutz der Gemeinde sei, für die manchmal auch Ausrüstung angeschafft werden müsse. Ein Hocker bei Vereinsfesten sei Martin Funk aber nicht. Er habe sich immer blicken lassen und sei dann beizeiten gegangen. Foto: privat