Zwischen Neckar und Alb

Ratschef Rentschler bleibt im Amt

Bürgermeisterwahl Der Lichtenwalder Amtsinhaber wurde mit 70,54 Prozent gewählt – 30 Prozent drückten ihren Unmut aus.

Lichtenwald. Viele andere Namen auf den Stimmzetteln - was schon kurz nach der ersten Auszählung im Hegenloher Bürgerzentrum die Runde machte, war der Grund dafür, dass selbst die „Schnellmeldung“ zum Ergebnis der Lichterwalder Bürgermeisterwahl am Sonntag außerordentlich spät vorlag. Um 19.37 Uhr verkündete Karin Heuberg, stellvertretende Bürgermeisterin der Schurwaldgemeinde: Ferndinand Rentschler (CDU) ist mit 70,54 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt. 325 Wähler schrieben einen anderen Namen auf ihren Stimmzettel und drückten damit ihr Missfallen gegen den Kurs des 34-jährigen Amtsinhaber aus. Das hatte sich schon vorige Woche angedeutet. Vor allem Eltern hatten kritisiert, dass die Mehrheit des Gemeinderats und mit ihr Bürgermeister Rentschler sich bei der anstehenden Sanierung der Grundschule nicht für eine zukunftsfähige Lösung ausgesprochen habe.

Von insgesamt 2 186 Stimmberechtigten waren am Sonntag 1 181 Lichtenwalder zur Wahl gegangen, davon hatten sich 206 für die Briefwahl entschieden. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 53,11 Prozent. 58 Stimmen waren ungültig. Harald Flößer

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