Polizeiberichte

Polizei zieht Silvesterbilanz

Symbolbild

Esslingen In der Silvesternacht waren im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen circa 400 Einsätze zu verzeichnen. Dabei handelte es sich überwiegend um Ruhestörungen, Streitigkeiten, Sachbeschädigungen durch Feuerwerkskörper, alkoholisierte Personen, Verstöße gegen das Waffengesetz durch unerlaubtes Führen von Schreckschusswaffen und kleinere Brände. Vorfälle, bei welchen Personen durch die unsachgemäße Handhabung von pyrotechnischen Gegenständen Verletzungen erlitten, wurden der Polizei nicht bekannt. Vereinzelt mussten die eingesetzten Beamten wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung tätig werden. In der Gesamtschau verlief die Nacht zum Jahreswechsel im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen somit ohne größere Zwischenfälle.

In Unterensingen ist es gegen 22 Uhr auf einem Wiesengrundstück zum Brand eines Holzstapels gekommen, was zum Einsatz der Feuerwehr mit 5 Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften führte. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass ein Feuerwerkskörper für den Brand ursächlich war. Kurz nach 1 Uhr wurde der Feuerwehr mitgeteilt, dass sich der Holzstapel erneut entzündet hat. Somit musste die Feuerwehr nochmals zum Löschen ausrücken.

Kurz nach Mitternacht ist es in Frickenhausen-Linsenhofen in der Urbanstraße zum Brand einer Thuja-Hecke gekommen. Auch hier dürfte ein Feuerwerkskörper der Auslöser gewesen sein. Die Feuerwehr war mit 7 Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften im Einsatz. Die Thuja-Hecke brannte vollständig nieder, angrenzende Wohngebäude wurden nicht beschädigt. lp

 

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