Infoartikel

Aktionsplan zum Kirchheimer Klimaschutzkonzept 2013 bis 2016: Projekte und Kostenschätzung

Siedlungsentwicklung ist der Titel der Projektsammlung I, für die 25 000 Euro vorgesehen sind. Ziel ist unter anderem ein Nachverdichtungskataster. Energetische Sanierung im Gebäudebestand heißt Projektgruppe II, die 151 500 Euro und damit die zweithöchste Summe umfasst. Gestartet werden sollen beispielsweise quartiersbezogene Sanierungsinitiativen und ein städtisches Förderprogramm. Erneuerbare Energien und Energieversorgung ist Projektgruppe III überschrieben. Kostenpunkt: 29 000 Euro. Geplant ist neben vielen anderen Dingen ein Infrarot-Luftbild von Kirchheim. Industrie, Gewerbe und Dienstleistung heißt Projektgruppe IV, die mit 19 000 Euro zu Buche schlägt. Die „Aktion Dienstrad“ findet sich hier ebenso wie branchenspezifische Beratung für den Klimaschutz. Mobilität heißt Projektgruppe  V, für die 52 000 Euro veranschlagt sind. Das Gros fließt in das Projekt Radkultur, auch Car-Sharing soll vernetzt werden. Bewusstseinsbildung und Verbraucherverhalten ist die sechste und mit 250 000 Euro teuerste Projektgruppe. Klimaschutzkampagnen mit Eventcharakter, eine Kommunikationsstrategie oder Klimaschutzprojekte an Bildungseinrichtungen fallen hierunter.

Der Klimaschutzmanager als Kümmerer ist besonders für den letzten Projektbereich wichtig und wird mit 73 500 Euro berechnet. Kosten in Höhe von 600 000 Euro ergeben sich rein rechnerisch unterm Strich für die kommenden drei Jahre, wobei die Oberbürgermeisterin die flexible Handhabung der einzelnen als Vorschläge zu verstehenden Module in Abhängigkeit von der Haushaltslage unterstrich.ist

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