Lokales

„Wie über dem Himalaya“

Das Silvesterfeuerwerk am Albtrauf hat eine besondere Anziehungskraft

Einen ganz besonderen Abend und später freie Sicht aufs große Feuerwerk, das wünschen sich etliche Menschen an Silvester. Ausgebucht sind daher heute Nacht viele Restaurants mit herausragender Lage am Albtrauf.

„Wie über dem Himalaya“

Kirchheim. In Kirchheim und Umgebung denkt man natürlich beim Thema Aussicht in erster Linie an die Teck. Von 770 Metern Höhe reicht von dort der Blick bis Stutt­gart, aber auch zu den drei Kaiserbergen. Größter Fan der tollen Sicht ist der Wirt persönlich, Werner Seehofer: „Bei uns ist‘s rundum schön, besonders an Silvester“, schwärmt er. Zum fünften Mal lädt er seine Gäs­te an Silvester zur „Teckburger Tafeley“. „Das ist keine Veranstaltung, bei der man hinterher Knochen wirft“, betont er. Vielmehr gehe es um einen Event, bei dem der Gast die ganze Zeit unterhalten wird, vom Begrüßungsglühwein im Burghof bis zum gemeinsamen Blick in die Landschaft. Die Veranstaltung ist längst ausgebucht, ebenso die Betten auf der Burg. Die meisten Gäste sind Genießer. „Nur wenige zünden selbst Raketen“, sagt der Burgherr und denkt begeistert ein Jahr zurück. Nach Mitternacht sorgte der Rauch der rundum gezündeten Raketen in Verbindung mit aufkommendem Nebel für ein erhabenes Gefühl auf der Teck. „Es war wie im Flugzeug über dem Himalaya“, schwärmt Werner Seehofer.

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Sage und schreibe zum 29. Mal begeht Familie Vetter heuer die Jahreswende auf dem Hohenneuffen. „Wir veranstalten einen Silvester­abend, bei dem schön mit Sechs-Gang-Menü gefeiert wird“, freut sich Erika Vetter. Wie auf die Teck, geht es auch auf den Hohenneuffen per pedes. Deshalb dürften die meisten Gäs­te noch ein paar Schuhe im Gepäck haben, passend zur Festtags­robe. Gegen Mitternacht geht‘s raus auf die Terrasse, die freie Sicht bis Stuttgart bietet, um stilecht aufs neue Jahr anzustoßen.

Einen Silvesterball veranstaltet Familie Riexinger im Deutschen Haus nun schon zum zweiten Mal. 250 Gäs­te laben sich zunächst am Glühwein, ehe sie sich ausgiebig an üppigen Buffets stärken können. Ab 22 Uhr laden die Moonlights zum Tanz in luftiger Höhe. Auch im Deutschen Haus zieht‘s die Gäste um Mitternacht ins Freie. Zum einen veranstaltet das Haus selbst ein schmuckes Feuerwerk, zum anderen will jedermann den Blick in die Ferne schweifen lassen. Mit ausgelassenem Tanz wird noch weit ins neue Jahr hineingefeiert. Viele Ballgäste haben‘s nicht weit ins Bett, sondern haben sich in einem der Gästezimmer bei Riexingers einquartiert.

Komplett ausgebucht ist auch das Hotel auf Burg Staufeneck. Hier ist das zweitägige Silvesterarrangement der Renner, das sich vieler Stammgäs­te erfreut. Dabei darf natürlich ein stilvolles Silvester-Menü nicht fehlen. Zu mitternächtlicher Stunde geht‘s raus auf die Terrasse hoch über Salach. Hier kann nicht nur das hauseigene Feuerwerk bewundert werden, sondern haben die Gäste auch das Filstal in beiden Richtungen fest im Blick. Zum Ausklang steigt dann noch eine ausgelassene Küchenparty rund um den Herd mit Küchenchef Rolf Straubinger.