Weilheim und Umgebung

Räte fordern mehr Informationen

Umwelt Der Neidlinger Gemeinderat ist sich nicht einig, ob die Kommune am Klimaschutzkonzept des Landkreises teilnehmen soll.

Neidlingen. Auf rund 200 000 Euro werden die Kosten des integrierten Klimaschutzkonzeptes geschätzt, für das der Landkreis Esslingen möglichst viele Gemeinden gewinnen will. Auch in der Neidlinger Gemeinderatssitzung war das Konzept Thema.

Bis zu 65 Prozent der Kosten soll der Bund tragen, vom Rest übernimmt der Kreis 60 Prozent und 40 Prozent werden auf die Gemeinden verteilt, gestaffelt nach ihrer Größe. Bürgermeister Klaus Däschler schätzt die Kosten für die Teilnahme der Gemeinde Neidlingen auf etwa 1 000 Euro. „Insgesamt halte ich das für eine gute Geschichte“, sagte er im Gemeinderat. Allerdings könne die Untersuchung länger dauern und gehe wohl weniger in die Tiefe als ein einzelnes Klimaschutzkonzept einer Gemeinde.

Kirchheim hat ein eigenes Konzept

Der Zeitraum sei passend, findet der Neidlinger Bürgermeister: Durch die Umstellung auf das neue Haushaltsrecht müsse die Gemeinde ohnehin über jedes ihrer Objekte nachdenken. „Ich bin dagegen, dieses Konzept brauchen wir nicht“, merkte Gemeinderat Uli Hepperle kritisch an. Auch Roland Kuch sah das Vorhaben kritisch, es verspreche nichts Konkretes. Die Entscheidung wurde vertagt, zuerst will die Verwaltung Erfahrungen aus anderen Kommunen oder Landkreisen einholen. Dettingen und Holzmaden haben sich bereits für eine Teilnahme entschieden, Ohmden dagegen. Die Stadt Kirchheim hat bereits ein eigenes Klimaschutzkonzept. Peter Dietrich

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