Polizeiberichte

Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses

Symbolbild

Kirchheim Ein Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses hat am frühen Donnerstagmorgen einen größeren Einsatz der Rettungskräfte in der Ludwigstraße ausgelöst.

Kurz nach 2.00 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden, weil es im Treppenhaus zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war das Betreten des stark verrauchten Treppenhauses zunächst nicht möglich. Die Feuerwehr musste sich zuerst zwangsweise Zutritt zum Gebäude verschaffen.

Die Bewohner der Erdgeschosswohnung, die durch die geschlossene Wohnungstüre vor den Rauchgasen geschützt waren, wurden von der Feuerwehr evakuiert und blieben derzeitigen Erkenntnissen nach unverletzt. Die beiden Bewohner des Obergeschosses mussten von der Feuerwehr mittels einer Leiter befreit werden. Sie wurden nachfolgend vom Rettungsdienst mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Der Brand im Keller des Gebäudes konnte schnell gelöscht und so ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert werden. Wie sich herausstellte, könnte ersten Ermittlungen zufolge möglicherweise ein technischer Defekt an einer der Waschmaschinen und Trockner im Keller brandursächlich gewesen sein.

Der entstandene Sachschaden, insbesondere auch durch den Rauchgasniederschlag, dürfte ersten Schätzungen zufolge bei mindestens 50.000 Euro liegen. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Im Einsatz waren die Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 24 Feuerwehrleuten, der Rettungsdienst mit fünf Fahrzeugen und elf Rettungskräften sowie mehrere Streifenwagen. lp

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