Die Gemeinde Dettingen führt seit 2004 freiwillig ein Ökokonto. Dabei kann die Gemeinde Flächen durch Naturschutzmaßnahmen aufwerten, wodurch sie Ökopunkte gutgeschrieben bekommt. Werden im Gegenzug zum Beispiel in einem neuen Wohngebiet Häuser gebaut, dann werden der Gemeinde wieder Ökopunkte abgezogen. Denn durch den Bau werden Flächen versiegelt, was einen Eingriff in die Natur bedeutet. Ökopunkte können auch gehandelt, also ver- und angekauft werden. Die Ökokonto-Verordnung des Landes Baden-Württemberg trifft landeseinheitliche Regeln für die Anerkennung und Bewertung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Für den bereits rechtsgültigen Bebauungsplan „Schul- und Sportzentrum Untere Wiesen“ wurden bereits im Jahr 2005 vollständig Ausgleichsleistungen erbracht, sagte Claudia Dörner von der Gemeindeverwaltung gegenüber dem Teckboten. alm
Ökokonto