Der Kirchheimer Trachtenverein hat gestern unter großem Zuschauerandrang den Maibaum aufgestellt
14 Zentner erfolgreich gestemmt

Nach alter Tradition haben Mitglieder des Kirchheimer Trachtenvereins gestern wieder den Maibaum in der Max-Eyth-Straße aufgestellt. Alte Tradition, das bedeutet in diesem Fall auch den schweißtreibenden Einsatz von Muskelkraft.

Kirchheim. Zur Einstimmung auf die Maibaumerrichtung spielte zunächst die Jugendkapelle der Kirchheiner Stadtkapelle unter der Leitung von Harry D. Bath auf, um die zahlreichen Zuschauer zu unterhalten. Anschließend brachte ein Pferdefuhrwerk den 25 Meter und 27 Zentimeter hohen Maibaum die Marktstraße herunter bis zum Marktbrunnen – begleitet von den zünftigen Klängen des Spielmannszugs der Kirchheimer Feuerwehr, den Uli Schmid dirigierte.

Nach einer Ansprache von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, in der sie den Trachtenverein dafür lobte, dass er seit 45 Jahren in Kirchheim einen Maibaum aufstellt, begann die Handarbeit der kräftigen Männer: Mit ihren „Schwalben“ hievten sie das 14 Zentner schwere Monstrum Stück für Stück in die Höhe, bis es senkrecht in den Himmel ragte. Mit Tänzen und Goaßlschnalzern feierte der Trachtenverein die geleistete Arbeit, bevor unter Zuhilfenahme eines Hubsteigers die traditionellen Zunft- und Ehrenzeichen angebracht werden konnten.

Der Baum ziert die Marktstraße bis zum Ende des Wonnemonats.