Wendlingen. Die erwähnte Spende von zwei örtlichen Blumengeschäften an das Millstattkomitee sollte zwei oder drei bedürftigen Bürgern einen Aufenthalt in der Partnergemeinde Millstatt ermöglichen. Am Ende waren es aber 13 Personen, die damals fünf Tage nach Millstatt reisten.
Der Komiteevorsitzende Herbert Durst, langjähriges Fördermitglied bei der „Amsel“, hat mit der Kontaktgruppe Wernau, der auch Wendlingen angehört, Kontakt aufgenommen. Die Unterbringung von einigen Teilnehmern erfolgte in günstigen Privatquartieren, zusätzlich gab es Einladungen zum Essen, zu einer Schifffahrt und einem Konzert.
Herbert Durst gelang es später, den Aufenthalt im Hotel Alexanderhof zu ermöglichen, wo die Gruppe diesjährig zum fünften Mal Gast war. Heuer startete die Reise mit 17 Teilnehmern, darunter 12 Betroffenen, wieder unter der bewährten Organisation von Herbert Durst ,unterstützt von Josef Ettmayer.
An den folgenden Tage war Verwöhnen angesagt mit Massagen, Bädern, Wellness-Behandlungen, jeweils individuell abgestimmt auf die Erkrankung. Der Aufenthalt bot auch immer genügend Zeit für sich selbst, was sich ebenfalls positiv auswirkte. Eine Fahrt nach Klagenfurt mit Besuch des dortigen „Minimundus- die Welt im Kleinen“ sowie ein Besuch in einer Buschenschenke und einer Pizzeria machten den Aufenthalt abwechslungsreich.
Am fünften Tag hieß es Abschied nehmen. Für alle waren es abwechslungsreiche Tage, sie konnten Kraft schöpfen für den Alltag. pm
