Neue Tafeln zeigen Wanderern rund um Weilheim und Hepsisau, wo es lang geht
Auf dem richtigen Weg

Am „Tag des Baums“ wurden in Weilheim die neuen Wandertafeln, Wanderkarten und Schilder eingeweiht. Neben der Baumpflanzaktion gab es den ersten offiziellen Rundgang.

Weilheim. Bei herrlichem Sonnenschein kamen zahlreiche Wanderfreunde zum Friedhof Weinsteige in Weilheim. Dort befindet sich seit November eine neue Wandertafel, die alle Naturbegeisterten umfangreich über mögliche Wanderrouten informiert. „Seit 2003 ist der Gedanke an eine neue Beschilderung mit vielen Tafeln und guten Karten schon da“, erinnerte sich Bürgermeister Johannes Züfle.

Knapp acht Jahre hat die Realisierung in Anspruch genommen. Seit November 2010 stehen die Tafeln nun an ihrem Platz. „Es ist schöner, die neuen Tafeln und Karten im Frühjahr einzuweihen und nicht an einem grauen Novembertag“, erklärt Züfle die etwas verspätete offizielle Einweihung. Zur Realisierung haben sowohl zehn Mitgliedskommunen des Vereins für Naherholung als auch ein Zuschuss des Biosphärengebiets Schwäbische Alb beigetragen. „Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 20 000 Euro. 12 000 sind vom Bio­sphärengebiet bezuschusst worden. Zudem haben auch einige Weilheimer Firmen das Projekt großzügig unterstützt“, so der Bürgermeister.

In Weilheim gibt es nun insgesamt 13 Tafeln und 14 Rundwanderwege. Die Rundwanderwege sind blau gekennzeichnet. Ein Naturlehrpfad und ein rollstuhlgerechter Rundgang sind hier ebenso enthalten. Aber auch Mountainbike- und Inlinerstrecken sorgen für Freizeitspaß.

Als erster offizieller Rundgang wurde am Wochenende der Lim­burglehrpfad Nummer 53 ausgewählt, um auf halber Strecke anlässlich des „Tags des Baums“ ein Exemplar zu pflanzen. Bereits seit 1953 gibt es den Tag des Baums. Er wird vom Schwäbischen Albverein und dem Naturschutzbund Deutschland jedes Jahr fortgesetzt. „In diesem Jahr ist der Elsbeerbaum zum Baum des Jahres benannt“, erklärt Markus König vom Forstamt Esslingen. Jedes Jahr wird eine andere Sorte ausgewählt. Meistens handelt es sich um ausgefallenere Arten, die besonders schützenswert sind. Auch Werner Kauderer, Vorstand des Albvereins, begrüßte die neuen Tafeln. Er freue sich auf viele Besucher in der Region.