Berufsausbildung
Augen auf für diesen Beruf

Warum sich der Einstieg in die Augenoptik lohnt

Brillenschliff, Reparatur und Anpassung – nur ein paar Dinge, die Augenoptiker-Auszubildene innerhalb von drei Jahren lernen. Fo
Brillenschliff, Reparatur und Anpassung – nur ein paar Dinge, die Augenoptiker-Auszubildene innerhalb von drei Jahren lernen. Foto: DJD/ZVA/Peter Boettcher

DJD. Fertig mit der Schule – und nun? Wie wäre es mit einem Beruf, der Zukunft hat und wirklich gebraucht wird? In Deutschland tragen knapp 40 Millionen Menschen über 16 Jahren eine Brille. Im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels und der weiter zunehmenden Bildschirmnutzung wird der Augenoptiker-Beruf immer wichtiger. Denn er ist mehr als „nur“ Brillen verkaufen. In einem Augenoptikfachbetrieb zählen Handwerk und Kundenberatung. Wer sich also für diesen abwechslungsreichen Beruf interessiert, sollte folgendes mitbringen: naturwissenschaftliche Kenntnisse, Fingerspitzengefühl, technisches Verständnis, Sinn für Ästhetik und gutes Einfühlungsvermögen.

Ein Beruf mit Tiefe, Verantwortung und Perspektive

Die Augenoptik ist ein Gesundheitshandwerk. Deswegen gehören neben der Kundenberatung und -versorgung mit Korrektionsbrillen und Kontaktlinsen ebenfalls Dienstleistungen rund um die Augengesundheit zum Tätigkeitsprofil der Experten für gutes Sehen. Optometristen erkennen mithilfe von KI und verschiedenen High-Tech-Geräten Auffälligkeiten am Auge und können fundierte Empfehlungen geben. Zum Beispiel den Besuch eines Augenarztes. Messungen von beispielweise des Augeninnendrucks, die Überprüfung des Kontrast- und Farbensehens, des Gesichtsfeldes oder des Sehens in der Dämmerung gehören ebenfalls zu den Angeboten. All das hilft, Kunden zu bestmöglichem Sehen zu verhelfen und Sehprobleme zu lösen.

Einstieg zum Aufstieg

Ein Realschulabschluss oder Abitur sind ideale Voraussetzungen, um in der Augenoptik richtig durchzustarten. In der dreijährigen Ausbildung werden sowohl die Grundlagen des Augenoptiker-Handwerks als auch alle notwendigen beratungsbezogenen und kaufmännischen Kenntnisse vermittelt. Für Unentschlossene ist ein Praktikum in vielen Betrieben möglich, um herauszufinden, ob eine Ausbildung in diesem Gesundheitshandwerk passend ist.

Durchstarten für den richtigen Durchblick

Mit dem Gesellenbrief in der Tasche stehen alle Karrieretüren in der Augenoptik offen. Weitere Informationen dazu finden sich unter www.be-optician.de. So können Gesellen sich berufsbegleitend oder in Vollzeit auf die Meisterprüfung vorbereiten und danach noch mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen, eine Filiale leiten oder sich selbstständig machen – und auch selbst Azubis ausbilden. Alternativ werden an diversen Hochschulen Bachelor- und Masterstudiengänge in Augenoptik und Optometrie angeboten.