Brägla
Brägla

Brägla

Mit Geduld ist es so eine Sache. Beim „Brägla“ gilt: Entweder man hat sie oder man hat sie nicht. Das gilt in jeder Hinsicht. Wer in der Pfanne etwas „bräglad“, braucht viel Geduld, weil das „Brägla“ bei mäßiger Temperatur vonstattengeht. Als Belohnung wird das Bratgut besonders „reesch“, was übersetzt nichts anderes bedeutet als knusprig. Ähnlich viel Geduld braucht der Schwabe, wenn er nicht am Herd „bräglad“, sondern einem „Brägler“ anheimfällt, der völlig Belangloses in Endlosschleife erzählt. Diese Art von „Brägla“ beendet man nicht durch Löschen der Flamme, sondern mit einem entschlossenen: „Halt dei Gosch“.