Kirchheim. „Im Vergleich zum vergangenen Winter sind wir in diesem Jahr doch verwöhnt“, winkt Anne Zacharias aus Kirchheim ab. Die vergangenen Wochen seien zu

Ihre zwölf Jahre alte Tochter Annika schwört derzeit hingegen auf Mütze und Handschuhe, wenn sie sich im Freien aufhält. Und wenn es ihr zu kalt ist, „dann bleibe ich einfach zu Hause“.
„Zwiebellook“ mit mehreren Lagen und dicken Socken ist für Simone Holz-Zigkiriadis aus Kirchheim bei klirrender Kälte unerlässlich. „Ich bin zwar schon eher der Sommertyp,

„Mir macht weder Hitze noch Kälte etwas aus. Da habe ich keine Probleme“, betont Ferdinand Weißbeck aus Kirchheim gut gelaunt. Zwischen einer Stunde und zwei Stunden

Grundsätzlich ist dem Kirchheimer knackige Kälte lieber als das Schmuddelwetter, das in den vergangenen Wochen häufig Regen und trüben Himmel mit sich brachte. Unter seiner Winterjacke trägt der Rentner übrigens nur ein T-Shirt – er ist abgehärtet und hat auch nicht so schnell mit einer Erkältung zu kämpfen.
„Ich schütze mich mit einem Glas wunderbaren Rotwein und mit gutem Essen. Außerdem kuschle ich ein bisschen mit meiner Frau – da wird es einem wieder warm“, sagt Gigi

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“, weiß auch Günter Habermann aus Kirchheim. Die Ankündigungen in den Medien zur Kältewelle seien zum Teil sehr

Seine Frau Shu-Lin Chen-Habermann freut sich über die sibirische Kälte, die uns das Hoch Cooper beschert hat. „Es ist gut, dass sie noch kommt. Denn die Natur braucht sie“, ist die 48-Jährige überzeugt. Der milde Winter in den vergangenen Wochen sei unnatürlich gewesen. Für Shu-Lin Chen-Habermann sind Minusgrade kein Grund, um Trübsal zu blasen. „Ich jammere nie über das Wetter.“ Warm eingepackt mit Mütze, Handschuhen, Strumpfhose, guten Stiefeln und Wintermantel genießt die 48-Jährige mit ihrem Mann das eisige Winterwetter.
