Lokales

Bundesumweltminister signiert Ökostone

Peter Altmaier war gestern Abend auf Stippvisite im Feess Recyclingpark Kirchheim

Auf seiner gestrigen Tour durch den Wahlkreis Nürtingen hat sich Bundesumweltminister Peter Altmaier, CDU, im Recyclingpark der Firma Feess Erdbau im Kirchheimer Rabailen über die Herstellung von Qualitäts-Recycling-Baustoffen informiert.

Wahlkampf im Recyclingpark: Peter Röhm, Vizepräsident des Industrieverbands Steine-Erden, Geschäftsführer Walter Fees, Bundesumw
Wahlkampf im Recyclingpark: Peter Röhm, Vizepräsident des Industrieverbands Steine-Erden, Geschäftsführer Walter Fees, Bundesumweltminister Peter Altmaier und MdB Michael Hennrich (v.l.n.r.).Foto: Jean-Luc Jacques

Kirchheim. Prominente Schützenhilfe in der heißen Wahlkampfphase für den Nürtinger Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich: Nach einem Besuch bei den Stadtwerken Nürtingen schaute Bundesumweltminister Peter Altmaier auf seinem Weg nach Ostfildern kurz im Recyclingpark der Firma Feess vorbei und verewigte sich mit einer Kelle in einem frisch gegossenen anderthalb Tonnen schweren Ökostone.

Bei einem Rundgang informierte der geschäftsführende Gesellschafter und Inhaber, Walter Feess, den Bundesumweltminister über die Herstellung von Qualitäts-Recycling-Baustoffen auf der rund 30 000 Quadratmeter großen Nutzfläche. Außerdem werden mit dem gesammelten Regenwasser die Lkw-Reifen gereinigt, und der Überschuss wird für die Herstellung von Recycling-Baustoffen sowie zur Platzreinigung und zur Staubbindung verwendet. Walter Fees‘ Ziel ist es, Qualitäts-Recycling-Baustoffe hoffähig zu machen und Abfälle zu verwerten, bevor sie beseitigt werden. „Dadurch sparen wir auch CO² ein.“

Für Bundesumweltminister Peter Altmaier war nicht nur die „Energiefrage“ eine weltweit große Herausforderung, sondern auch die Frage des Ressourcenverbrauchs und der Rohstoffe, „wenngleich Letzteres momentan nicht im Fokus der öffentlichen Diskussion steht“. Jedenfalls sah er bei den Einsparungen der Ressourcen ein „riesiges Potential“. „Wir müssen dahin kommen, bei der Herstellung von Produkten weniger Rohstoffe zu verwenden, durch Recycling Ressourcen zu sparen und bei der Produktion auch energieeffizienter zu arbeiten“.

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