Hauptversammlung der Stadtkapelle Kirchheim
Die Ära Harry D. Bath geht zu Ende

Die Hauptversammlung der Stadtkapelle Kirchheim wurde von dem Vorstandsvorsitzenden Andreas Haussmann im Gemeindehaus Sankt Ulrich eröffnet. Hauptthema war der neue Dirigent.

Kirchheim. Die Vorstände Andreas Haussmann und Armin Hurler berichteten vor allem über das Auswahlverfahren der Dirigentenbewerber. Die Anforderungen an den Nachfolger waren hoch, da nach 38  Jahren mit Harry D. Bath eine Ära zu Ende geht. Entschieden haben sich die Orchester für Marc Lange. Die Stadtkapelle hofft, mit ihm an die bisherigen Erfolge anknüpfen zu können.

Bevor Harry D. Bath sich in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, wird er am 24. März bei dem Concerto ein letztes Mal mit der Jugend- und Stadtkapelle auf der Bühne stehen.

Für Manuela Lang war es in ihrem Amt als Jugendleiterin ebenfalls die letzte Hauptversammlung. Andreas Haussmann hob ihren jahrelangen unermüdlichen Einsatz in der Jugendarbeit hervor.

Im Anschluss berichtete der Kassier über die im vergangenen Jahr getätigten Ausgaben und Einnahmen. Die Kassenprüfer beantragten daraufhin die Teilentlastung der Finanz- und Vermögensabteilung. Es folgte der Bericht der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Vortrag des Abteilungsleiters für den Bereich Veranstaltungen und Kultur. Eva Hurler sprach für den Bereich der passiven Mitglieder, danach konnte die Vorstandschaft durch die Hauptversammlung einstimmig entlastet werden.

Ein Wahlausschuss wurde vor der Pause gebildet, um verschiedene Ämter neu zu wählen. Andreas Haussmann wurde in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender bestätigt. Das vakante Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurde durch Christoph Neumann besetzt. Melanie Kapp trat von ihrem Amt als stellvertretende Jugendleiterin zurück und wurde einstimmig zur Jugendleiterin gewählt. Marion Meyer wird zukünftig als stellvertretende Jugendleiterin die Vorstandschaft stärken.

Die Bereiche der Finanzen und passive Mitglieder werden durch Gerhard Schörg und Eva Hurler weiter in erfahrenen und bewährten Händen liegen.

Zum Abschluss konnten die Vorstände zehn Mitglieder für eine Vereinszugehörigkeit von insgesamt 200 Jahren ehren. tbi