Derzeit buddelt der Bagger in Schlattstall auf einer Länge von rund 120 Metern ein neues Bett für die Lauter an den Wasserwiesen, wodurch eine größere Distanz zwischen Bach und Straße geschaffen wird. Im März 1994 sorgte die Lauter nach tagelangen Regenfällen mit ihrem Hochwasser für eine derartige Überflutung, dass Schlattstall kaum mehr zu erreichen war. Dabei kam das sonst so harmlos daherkommende Bächlein auch der einzigen Zufahrtstraße zum Ort gefährlich nahe und unterspülte in diesem Bereich die Stützmauer entlang der K¿1245 am Ortseingang, die dadurch baufällig wurde. Um ein Abrutschen der Straße zu verhindern, ist seitdem die Fahrspur verengt. Dies gehört nun bald der Vergangenheit an. Fließt die Lauter in ihrer neuen Trasse, kommt die Betonmauer weg und es entstehen einige Parkplätze für das nahe gelegene Gasthaus. Auch wird es einen Geh- und Radweg geben, der eine Verbindung zum Radweg Oberlenningen-Gutenberg schafft. ih/Foto: Jean-Luc Jacques
Ein neues Bett für die junge Lauter