Schlierbach. „Da schlägt man gerne zu“, meinte Kämmerer Steffen Mayer, der den Garantiezins in Relation zu den Zinssätzen setzte, die derzeit von den Banken für Geldanlagen gezahlt werden. Zusätzlich winken der Gemeinde über die sechs Prozent hinaus weitere Zinsen, sollte die EVF einen Überschuss erwirtschaften. „Das ist eine rentierliche Sache“, so Mayer.
Auch Bürgermeister Paul Schmid plädierte dafür, das Investment zu wagen. Der Gemeinderat signalisierte ebenfalls Zustimmung. Stellvertretend brachte es Kurt Moll (CDU) auf den Punkt: „Keine Frage, das ist im Moment eine tolle Rendite.“ Allerdings wollte er auch wissen, ob die Gemeinde im Falle einer Insolvenz der EVF ihr Geld wiedersehen würde.
Bürgermeister Schmid geht in diesem Fall von einer Vollhaftung der Gemeinde aus – das Geld wäre weg. Allerdings sei das ein Fall, der wohl kaum eintreten werde und: „Ich würde das allerdings aber angesichts der überschaubaren Größe unseres Engagements nicht als riskant einschätzen“, so der Rathauschef unter Verweis auf die recht bescheidene Summe von 80 000 Euro Einlagekapital.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, mit 80 000 Euro bei der EVF als stiller Gesellschafter einzusteigen.
