VDS. Das Badezimmer als private Wohlfühloase entfaltet seine Wirkung besonders dann, wenn die Einrichtung zukunftsorientiert und umweltschonend gestaltet ist. Nachhaltigkeit im Bad ist weit mehr als eine kurzfristige Modeerscheinung; sie sorgt durch hohen Komfort für ein dauerhaftes Wohlgefühl. Viele Bauherren möchten heute einen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten, wobei die Sanitärbranche sie mit sparsamen Technologien und CO2-armer Herstellung unterstützt.
Rohstoffe und Transport
Ein erster Schritt zur Öko-Oase ist der Einsatz langlebiger, natürlicher Materialien, die sich wiederverwenden lassen. Um CO2-Emissionen zu minimieren, sollte man auf Produkte achten, die nicht um die halbe Welt verschifft werden. Eine Badewanne aus deutschem emailliertem Stahl ist beispielsweise zu 100 Prozent recycelbar und ökologisch sinnvoll.
Gütesiegel
Da man die Umweltbilanz vielen Objekten nicht ansieht, bieten Ökosiegel wie der „Blaue Engel“, „Cradle to Cradle“ für geschlossene Rohstoffkreisläufe oder das FSC-Siegel wichtige Anhaltspunkte. Je kleiner der ökologische Fußabdruck einer Ware ist, desto weniger werden Ressourcen und Gesundheit belastet.
Sanitärprofis
Nachhaltigkeit betrifft auch die Auswahl der ausführenden Betriebe. Viele Fachbetriebe agieren bereits klimaneutral, nutzen Elektrofahrzeuge sowie Ökostrom und setzen auf faire Arbeitszeitmodelle, die Beruf und Familie vereinen.
Zeitloses Design
Ein zeitloser Einrichtungsstil verbessert die Ökobilanz, da hochwertige Produkte seltener ausgetauscht werden müssen. Pflegeleichte Oberflächen und konstruktiv durchdachte Lösungen wie spülrandlose WCs minimieren zudem den Einsatz von Wasser und Reinigungschemikalien.
Sparsame Technologien
Moderne Armaturen senken durch innovative Konzepte den Durchfluss, ohne den Komfort zu mindern. Elektronische Sensoren und Thermostate helfen dabei, Wasser und Energie nur dann und in der gewünschten Temperatur zu nutzen, wenn es nötig ist. Dusch-WCs sparen zudem Papier und vermeiden den Einsatz umweltschädlicher Feuchttücher.
Licht und Wärme
Effiziente LED-Beleuchtung spart im Vergleich zu Halogenstrahlern bis zu 80 Prozent Strom bei deutlich längerer Lebensdauer. Zur Senkung des Energieverbrauchs tragen außerdem Solarkollektoren und kurze Transportwege zwischen Warmwasserspeicher und Zapfstelle bei.
Eigenes Verhalten
Die eigene Öko-Rechnung lässt sich durch einfache Gewohnheiten sofort senken, etwa durch das Händewaschen mit kaltem Wasser oder selteneres Duschen. Wer dabei kühlere Temperaturen wählt, schont die Natur und stärkt gleichzeitig sein Herz-Kreislauf-System.

