Weilheim. Eingestimmt durch eine kurze Einführung über die in der Region vorkommenden Eulenarten erwanderte die Gruppe das Waldstück am Egenfirst und hielt dabei die Ohren auf, um den typischen Ruf des Waldkauzes zu hören. Die häufigste heimische Eule ruft nämlich im Spätwinter besonders häufig, da sie auf Partnersuche ist, um im frühen Frühjahr ihre Brut zu beginnen.
Ein Ausflug in den frühen Abendstunden in die benachbarten Wälder lohnt sich, denn immerhin ist in der näheren Umgebung sogar die weltweit größte Eule, der Europäische Uhu, wieder mit einer größeren Zahl von Brutpaaren vertreten. Nachdem im letzten schneereichen Winter die Waldkäuze nur sehr verhalten und deutlich später im Jahr gerufen hatten, war der Gruppe in diesem Jahr das Glück mehr als hold, denn neben mehreren rufenden männlichen und weiblichen Waldkäuzen war es den Teilnehmern vergönnt, einen dieser heimlichen nächtlichen Jäger kurz zu sehen.
Wer ebenfalls den nächtlichen Aktivitäten der Eulen auf die Spur kommen will, der kann sich über die neue Internetseite www.nabu-weilheim-teck.de oder telefonisch unter der Nummer 0 70 23/34 70 bei der NABU-Ortsgruppe melden, um entsprechende Hinweise und Tipps zu bekommen.
Das nächste Angebot der NABU-Ortsgruppe Weilheim ist eine geführte Wanderung zur Märzenbecher-Blüte im Neidlinger Tal. Treffpunkt für diesen Ausflug, bei dem die Vogelwelt sowie weitere botanische Besonderheiten am Wegrand thematisiert werden, ist am Sonntag, 16. März, um 9 Uhr an der Kreissparkasse in Weilheim. Dort werden Fahrgemeinschaften für die Fahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung gebildet.
Weitere Informationen sind auf www.nabu-weilheim-teck.de zu finden.pm
