Kirchheimer Jugendfeuerwehren zeigten ihr Können bei gemeinsamer Hauptübung in Nabern
Feuerwehrnachwuchs schafft große Aufgaben

Eine große Aufgabe hatte der Feuerwehrnachwuchs der fünf Kirchheimer Feuerwehrabteilungen bei der gemeinsamen Hauptübung in Nabern zu bewältigen. Diese wurde sehr gut gelöst.

Kirchheim. „Brand in einem weit außerhalb von Nabern gelegenen Geräteschuppen, mehrere Personen befinden sich noch innerhalb des Gebäudes.“ Dies war die Alarmmeldung für die Jugendfeuerwehren bei ihrer gemeinsamen Hauptübung. Schon kurz nach der Alarmierung waren die Martinshörner der Einsatzfahrzeuge zu vernehmen. In kurzer Zeitfolge trafen der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Kirchheim sowie die Löschfahrzeuge und Mannschaftstransportwagen der einzelnen Abteilungen am Einsatzort ein. Rasch erkundete Einsatzleiter Markus Helfert die Lage vor Ort, außerdem bekam er die Information, dass sich noch mehrere Personen im Innern des großen Geräteschuppens befänden.

Daraufhin erging an die Besatzung des Löschfahrzeuges 8/6 der Befehl der Personenrettung, des Weiteren wurde ein Sicherungstrupp für die im Gebäudeinnern tätigen Einsatzkräfte gestellt. Der dritte Trupp dieses Fahrzeuges baute zudem eine Riegelstellung auf. Oberste Priorität neben der Personenrettung hatte der Aufbau einer umfangreichen Wasserversorgung, denn am Ort war kein Wasseranschluss vorhanden.

Somit wurde von der Einsatzleitung den Abteilungen Kirchheim und Jesingen die Aufgabe übertragen, zwei Versorgungsleitungen bis zum nächstgelegenen Hydranten am Ortsrand von Nabern herzustellen. Eine dieser Versorgungsleitungen hatte die stattliche Länge von 700  Metern. Vom Tragkraftspritzenfahrzeug der Naberner Abteilung wurde zudem eine weitere Wasserversorgung vom Gießnaubach mittels einer Tragkraftspritze hergestellt.

Durch das engagierte Vorgehen des Angriffstrupps konnten die eingeschlossenen Personen trotz Sichtbehinderung durch „Brandrauch“ rasch ausfindig gemacht und in Sicherheit gebracht werden. Deren weitere Versorgung und Betreuung übernahmen die Einsatzkräfte der Abteilung Lindorf. Nun konnte man mit vereinten Kräften dem Feuer zu Leibe rücken, was zur Folge hatte, dass nach kurzer Zeit das Feuer unter Kontrolle und wenig später gelöscht war.

Die Zuschauer, unter ihnen auch Naberns Ortsvorsteherin Susanne Jakob, der stellvertretende Stadtbrandmeister Andreas Bezler sowie die Führungskräfte der einzelnen Abteilungen, konnten sich ein Bild vom guten Ausbildungsstand des Feuerwehrnachwuchses machen. Außerdem wurde der Übungsablauf von Abteilungskommandant Andreas Jakob fachkundig kommentiert.

Bei der Übungsbesprechung im Feuerwehrgerätehaus war es sowohl Abteilungskommandant Andreas Jakob als auch dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Andreas Bezler ein besonderes Anliegen Danke zu sagen, sowohl den Jugendleitern als auch allen Teilnehmern für ihr Engagement und die gelungene Hauptübung.