Unfall - was tun?!
Freizeit- und Sportunfälle

Sportliche Neujahrsvorsätze können schnell schmerzhaft werden. Foto: LVM Versicherung / picture alliance / Christian Klose
Sportliche Neujahrsvorsätze können schnell schmerzhaft werden. Foto: LVM Versicherung / picture alliance / Christian Klose

ots. Wenn im Januar die Fitnessstudios voller werden und Sportler wieder ihre Laufschuhe schnüren, steigt auch die Gefahr für typische Sportverletzungen.

Ein sportlicher Start ins neue Jahr - der Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen. Doch gerade die Jahresauftaktsmotivation wird vielen Freizeitsportlern zum Verhängnis: fehlendes Training, zu hohe Belastung oder Selbstüberschätzung können schnell zu Verletzungen führen. Wer sich voller Elan in die neue Sportroutine stürzt, sollte deshalb nicht nur auf seinen Körper hören, sondern auch an den passenden Unfallschutz denken.

Freizeitunfälle im Fokus

Ein Blick in die Unfallstatistiken zeigt: Die überwiegende Zahl aller Unfälle ereignet sich in der Freizeit. Neben den bekannten Risikosportarten wie Fußball oder Skifahren sind es vor allem „sonstige Sportarten", bei denen Versicherte besonders häufig Verletzungen melden - vom Joggen über Krafttraining bis hin zu Trendsportarten.

Das Problem: Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen, die im Zusammenhang mit Arbeit, Schule oder Universität stehen. Ein Bänderriss beim Fußball, ein Sturz mit dem Rennrad oder eine Verletzung beim Krafttraining sind somit nicht abgedeckt. Die Kosten für spezielle Therapien, Verdienstausfälle oder mögliche Folgeschäden tragen Betroffene in der Regel selbst - und das kann schnell teuer werden.

Private Unfallversicherung: Das leistet sie im Ernstfall

Die private Unfallversicherung setzt genau dort an, wo der gesetzliche Schutz endet, indem sie die Absicherung konsequent auf das Privatleben ausweitet. Sie übernimmt wichtige Leistungen, wenn ein Unfall in der Freizeit zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung führt. Das Spektrum der Unterstützung ist dabei vielfältig: Es reicht von Sofortleistungen bei schweren Verletzungen über die Übernahme von Rettungs- und Bergungskosten bis hin zu Kapitalleistungen im Falle einer Invalidität. Ein wesentlicher Bestandteil ist zudem das umfassende Reha-Management, welches Betroffene und deren Angehörige bei medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitationsmaßnahmen begleitet.

Speziell für sportlich aktive Menschen bieten viele Versicherungen ergänzende Bausteine an, die gezielt auf typische Sportverletzungen wie Frakturen, Bänderrisse oder Muskelverletzungen zugeschnitten sind. Diese Zusatzmodule beinhalten oft weitere finanzielle Hilfen wie Krankentagegeld bei Arbeitsunfähigkeit, Krankenhaus-Tagegeld oder spezielle Zuschüsse für Fitness und Rehabilitation. Durch diese umfassende Absicherung können sich Betroffene voll und ganz auf ihre Genesung konzentrieren, ohne zusätzlich die damit einhergehenden finanziellen Belastungen allein stemmen zu müssen.

Freizeitsportarten wie beispielsweise Joggen, Wandern, Radfahren, Skifahren oder Fußball sind in privaten Unfallversicherungen in der Regel automatisch eingeschlossen. Das bedeutet: Bei Verletzungen während dieser Aktivitäten besteht Versicherungsschutz - ohne dass eine besondere Vereinbarung erforderlich ist.

Absicherung für einen guten Start

„Gerade am Anfang ist das Risiko für Verletzungen besonders hoch. Wer sich aufwärmt, reduziert das Verletzungsrisiko. Wer sich zusätzlich versichert, reduziert das finanzielle Risiko. Beides sind wichtige Voraussetzungen für einen sicheren Start", betont LVM-Expertin Nicola Flügemann. Wer seine Vorsätze mit Vernunft und Vorsorge verbindet, startet gut in ein gesundes und erfolgreiches Sportjahr. Realistische Ziele, regelmäßige Pausen und eine kontinuierliche Trainingsroutine sind wichtig. Doch ebenso entscheidend ist eine verlässliche, private Unfallversicherung.