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Gute Laune kann man essen

Im Winter ist der Spiegel von Serotonin, also des „Glücks-hormons“, im Blut niedriger. Doch es gibt Abhilfe. „Manche Lebensmittel heizen die Serotonin-Produktion an“, sagt Brigitte Waser, Ernährungsberaterin der „IKK classic“. Gute Laune könne man also essen.

Richtige Stimmungsmacher seien Bananen und exotische Früchte wie Ananas, Avocados, frische Feigen und Papayas. Denn neben wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen enthalten sie den Botenstoff Serotonin. „Zu bevorzugen ist vor allem reifes Obst mit einem höheren Kohlenhydratgehalt“, sagt Brigitte Waser. Denn Kohlenhydrate seien wichtig, damit der Glücklichmacher auch im Gehirn aufgenommen werden kann. 

Außerdem gehört Schokolade zur „Gute-Laune-Diät“ – „aber nicht zu viel, denn einige Stücke machen glücklich, viele Tafeln aber dick.“

Serotonin ist nur in wenigen Lebensmitteln direkt enthalten. Aber es wird im Gehirn aus Tryptophan gebildet, das der Körper wiederum mit der Nahrung aufnimmt. „Je mehr Tryptophan wir im Körper haben, desto besser können wir auch Serotonin herstellen“, erklärt die ausgebildete Ökotrophologin. Trübsal vertreibende Lebensmittel, die Tryptophan enthalten, seien Fisch, mageres Fleisch, Geflügel sowie Milch, Käse und Quark, aber auch Cashew­kerne, Paranüsse, Dinkel, Weizenkeime und Produkte aus Sojabohnen. Auch zur Aufnahme von Tryptophan benötige der Körper Kohlenhydrate. „Eine leichte Variante ist zum Beispiel eine Portion Pellkartoffeln mit Kräuterquark“, schlägt Brigitte Waser vor.pm