17 Jahre Kult-Ur Open-Air zwischen Weilheim und Neidlingen und kein Ende in Sicht
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Weilheim. Am Pfingstwochenende ist es wieder so weit: Das legendäre Kult-Ur Open-Air geht in die 17. Runde. Das Mehrgenerationenhaus

Angela Ruster

Linde aus Kirchheim und die Kulturinitiative Teck aus Weilheim präsentieren 17 regionale und internationale Bands im Zelt in der „Todeskurve“ zwischen Weilheim und Neidlingen.

Das Bandspektrum des Open-Airs reicht von Newcomern aus der Kirchheimer Umgebung bis zu bekannten Künstlern wie „V8Wankers“, „Rantanplan“ und den Briten „Templeton Pek“. Für die etwas älteren Gäste sorgen die „Original Dettinger Hohlwegrutscher“ mit ihrer Blas- und Volksmusik beim Weißwurstfrühstück am Sonntagmorgen für gute Stimmung.

Bei den ehrenamtlichen Helfern zeigen sich ebenfalls große Unterschiede. Zwischen dem jüngsten Helfer, Christian Fieweger mit noch nicht ganz 17 Jahren, und einem der ältesten Ehrenamtlichen, Hans-Jürgen Maaß mit 62 Jahren, umfasst die Altersspanne fast 50 Jahre, die sich gegenseitig gut ergänzen.

Aus dem Festival für „die Junge“ wurde ein „Familienfestival“. „Inzwischen gibt es auch Open-Air-Kinder. Viele der Mitarbeiter bringen ihre Kinder mit“, erzählt Jutta Ziller, Diplom-Sozialpädagogin und Teil der Organisationsleitung des Open-Airs. Das sei das Besondere an dem Festival. „Es ist eine Mischung aus Rock am Ring und Southside – nur gemütlicher“, erklärt Jan Hanicz von der Kulturinitiative Teck und der Organisationsleitung des Kult-Ur. Ein großes Stammpublikum sorgt neben den harten Rockklängen für eine familiäre Atmosphäre.

Die jüngeren Gäste erhalten zum Schutz bei Betreten des Geländes einen Hörschutz und beim Weißwurstfrühstück gibt es eine Kinderbetreuung.

Das Festival wird jedes Jahr allein von ehrenamtlichen Helfern mit Unterstützung der Stadt Weilheim und der dortigen Händler organisiert und realisiert. Auch die Bevölkerung zeigt sich offen. Einen Grund für die Unterstützung sehen die Mitarbeiter in der Art des Festivals. Das Rock-Festival ist für die freundschaftliche und familiäre Atmosphäre bekannt, nicht für Schlägereien und Drogen.

Neu ist in diesem Jahr der Shuttle-Service. Für alle Fans unter 18 Jahren, die noch nicht auf dem Festivalplatz zelten dürfen, und alle, die abends nach Hause wollen, fährt ein Shuttle-Service vom Festival zum Kirchheimer Hauptbahnhof.

Karten gibt es im Vorverkauf im Mehrgenerationenhaus Linde und im Musikgeschäft Tonart Musikerbedarf. Weitere Informationen unter www.kultur-openair.de.