Die Information ist das Entscheidende. Nur wer ausreichend informiert ist, kann bei einem Bürgerentscheid eine ausgewogene Entscheidung treffen. Bislang ist lediglich Albert Kahle in Erscheinung getreten, um für seine Idee eines Einbahnverkehrs die Werbetrommel zu rühren. Wichtig ist es deshalb, die Bürger vor einem Entscheid auch mit den Argumenten vertraut zu machen, die gegen einen „großen Kreisverkehr“ sprechen.
Die Vorteile, die ein Kreisverkehr unbestreitbar bietet – und die die Kirchheimer Stadtverwaltung endlich zu erkennen scheint –, treffen nämlich nur auf einen „kleinen“ Kreisel zu, der eine Kreuzung ersetzt, nicht aber auf den Einbahn-Alleenring. Das Problem auf dem Alleenring sind nicht die beiden Fahrtrichtungen, sondern die Ampelkreuzungen. Wenn die durch „kleine“ Kreisel ersetzt werden, läuft es in beiden Richtungen rund. Und das gilt es jetzt zu vermitteln.
ANDREAS VOLZ
