Notzingen. „Notzingen ist ein lebens- und liebenswerter Ort inmitten herrlicher Landschaft“, nennt Sven Haumacher als einen der Gründe für seine Bewerbung um das Bürgermeisteramt. Der 34-Jährige arbeitet derzeit als Regierungsrat beim Landratsamt Böblingen. Dort ist das CDU-Mitglied persönlicher Referent des Landrates. Die Aufgabe des Bürgermeisters sieht er jedoch als eine parteiübergreifende.
Aufgewachsen ist Sven Haumacher in Markgröningen. Der Sohn eines Nebenerwerbslandwirts begann nach dem Abitur eine Ausbildung als Polizeikommissaranwärter und schloss diese nach dem Studium an der Fachhochschule der Polizei in Villingen-Schwenningen als Diplom-Verwaltungswirt ab. Nach dem Studium konnte er im Polizeidienst auch Führungsaufgaben übernehmen, zuletzt als Polizeioberkommissar. 2003 begann er nebenberuflich ein Studium der Rechtswissenschaften. Im Rahmen des juristischen Vorbereitungsdienstes lagen seine Schwerpunkte im Bereich Verwaltungsrecht. Als Rechtsassessor wechselte er dann vom gehobenen Polizeidienst in den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst des Landes Baden-Württemberg.
„Bereits während des Studiums war klar, dass mich die Kommunalpolitik reizt“, erklärt Sven Haumacher seinen Wunsch, Bürgermeister zu werden. Im Falle seiner Wahl hat Sven Haumacher die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte für die Gemeinde bereits ausgemacht. „Ich möchte das lebendige Leben in den Vereinen und im Ehrenamt bewahren und weiter fördern, insbesondere in der Jugendarbeit. Eine besondere Herausforderung stellt der demografische Wandel dar“, so der Kandidat. In der Ortskerngestaltung liegt seiner Ansicht nach die größte gestalterische Herausforderung der Zukunft. „Hier müssen Verkehr, Wohnwert und Attraktivität möglichst gut in Einklang gebracht werden. Ich möchte alle Ideen und Möglichkeiten sammeln und die Bevölkerung einbinden. Einen Ideenwettbewerb – auch mit Beteiligung von Hochschulen – kann ich mir vorstellen“, führt er weiter aus.
Er verspricht, ein offenes Ohr für Handel und Gewerbe zu haben. Außerdem ist ihm der Schutz von Umwelt und Natur nach dem Konzept der Nachhaltigkeit wichtig und er will für eine moderne, bürgernahe Verwaltung stehen.
In den nächsten Tagen und Wochen möchte Sven Haumacher sich den Bürgern vorstellen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Den Beginn macht er am Samstag, 11. Juni. Ab 7 Uhr ist er am Café Bernauer und ab 9 Uhr am Notzinger Lädle anzutreffen. Im Internet hat der Kandidat weitere Informationen unter www.sven-haumacher.de bereitgestellt. tb
