Kreis Esslingen. Ein ernüchterndes Ergebnis ergaben mehrere Kontrollen der Verkehrspolizei Esslingen. In der Wertstraße in Köngen wurde ein Kurierfahrzeug kontrolliert. Statt der erlaubten 3,5 Tonnen wog das Fahrzeug über vier Tonnen, was einer Gewichtsüberschreitung von 16 Prozent entsprach. Zudem hatte der 26-jährige Fahrer den erforderlichen Arbeitszeitnachweis in den vergangenen Tagen fehlerhaft oder überhaupt nicht geführt.
Eine weitere Streife stellte auf der B 10, Höhe Esslingen-Zell, einen extrem langsam fahrenden Citroen mit Anhänger fest. Bei der Verfolgung beobachteten die Beamten, dass der 53-jährige Fahrer offensichtlich Mühe hatte, das Gespann überhaupt auf der Straße zu halten. Den Grund dafür stellte die Polizei bei der Kontrolle fest: der mit Holz beladenen Anhänger war um 80 Prozent überladen. Die beiden Fahrer durften erst nach einer teilweisen Entladung der Fahrzeuge weiterfahren.
In Wernau überprüften die Beamten einen ausländischen Sattelzug. Er war mit 14 Papierrollen, die insgesamt 24 Tonnen wogen, beladen. Da nur die beiden letzten Rollen gesichert waren, bestand die Gefahr, dass sich bei einer starken Bremsung oder heftigen Lenkbewegung die komplette Ladung selbstständig machte. Der Fahrer benötigte über drei Stunden, um die Papierrollen verkehrssicher zu verzurren. Erd durfte am Abend weiterfahren, musste jedoch zuvor einen Sicherheitsbetrag leisten.lp
