Weilheim. „Wir können jetzt an den Ausbau der Kalixtenbergstraße gehen“, verkündete Weilheims Bürgermeister Johannes Züfle in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Bereits vor gut zwei Jahren hatte der Gemeinderat der Limburgstadt den Bebauungsplan „Stockach II“ als Satzung beschlossen.
Gegen den geplanten Ausbau der Kalixtenbergstraße mit einer Straßenbreite von 6,50 Metern zuzüglich einem 1,50 Meter breiten Gehweg hatten Grundstückseigentümer jedoch Bedenken erhoben. Zudem wurde von einer Firma gegen den rechtskräftigen Bebauungsplan eine Normenkontrollklage eingereicht
In mehreren Gesprächen konnten die strittigen Punkte nochmals erörtert und ausgeräumt werden. „Der Kompromiss ergibt sich aus einer Änderung der nördlichen Baugrenze entlang der Landesstraße 1 200“, erklärte der Leiter des Bauverwaltungsamts, Reiner Völlm. Sie sei nun mit 20 beziehungsweise 15 Metern festgesetzt worden. Zudem wurde ein Pflanzgebot im nördlichen Teil des Grundstücks aufgehoben. Die Fläche darf nun überbaut werden.
Wie Bürgermeister Johannes Züfle mitteilte, seien darüber hinaus inzwischen Grundstücksflächen an die Stadt übergegangen, die für die Erschließung der Kalixtenbergstraße notwendig seien. Das Aufatmen im Rund fasste Stadtrat Rainer Bauer in Worte: „Wir haben aus Sicht der Stadt das Größtmögliche erreicht.“
Einstimmig beschloss das Gremium die erste Änderung des Bebauungsplans „Stockach II“ auf Basis der korrigierten Planung und plädierte für die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange.
