Infoartikel
Kreisumlagevorstellungen der Fraktionen

Bei der Vorstellung des Kreishaushalts 2013 schlug Landrat Heinz Eininger eine Kreisumlage von 37,7 Prozentpunkten vor. Das macht in Euro rund 217 Millionen aus, die sich der Landkreis von den Kreiskommunen holen darf. Die Kreisumlage ist die einzige Einnahmequelle des Kreises, und sie richtet sich nach dem Steueraufkommen der Städte und Gemeinden. Sprudeln die Steuereinnahmen, so kann auch eine niedrigere Kreisumlage dennoch mehr Geld in die Kreiskasse spülen, wie dies nun der Fall ist. 2012 brachte eine Kreisumlage von 38,9 Prozent ein Aufkommen von 194,5 Millionen Euro, nun würden die geforderten 37,7 Prozentpunkte dem Landkreis über 210 Millionen Euro einbringen.
In der gestrigen Sitzung beantragten die Kreistagsfraktionen folgende Kreisumlagehebesätze:

Freie Wähler: 37,7 Prozent,
CDU: Mindestens 37,7 Prozent. Sie lassen aber auch über eine höhere Kreisumlage mit sich reden.
SPD: 37 Prozent,
Grüne: 38,7 Prozent,
FDP: 37,7 Prozent,
Republikaner: 38,3 Prozent.
Linke: 38,7 Prozent.