Basketball

„Alle haben für alle gespielt“

Basketball Die SG Stuttgart-Esslingen-Kirchheim feiert beim 55:46-Sieg in der Sporthalle Stadtmitte über Karlsruhe den zweiten Erfolg der U16-Bundesligasaison.

Neun Punkte, neun Rebounds, zwei Assists: Axel Bezler holte sich ein Sonderlob vom Trainer ab. Foto: Markus Brändli
Neun Punkte, neun Rebounds, zwei Assists: Axel Bezler holte sich ein Sonderlob vom Trainer ab. Foto: Markus Brändli

Der erste Sieg im neuen Jahr ist unter Dach und Fach: Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben die U16-Basketballer der SG Stuttgart-Esslingen-Kirchheim ihr Heimspiel in der Relegationsrunde der Jugendbundesliga (JBBL) gegen PS Karlsruhe mit 55:46 gewonnen. Für das Team von Headcoach Brian Wenzel war es der zweite Saisonsieg im neunten Spiel. „Endlich hat das Team mal gezeigt, was in ihm steckt“, lobte Wenzel, „es ist das erste Mal, dass ich von einer ausgeglichenen Teamleistung sprechen kann. Heute haben alle für alle gespielt.“

Dabei war keineswegs klar, ob die Revanche für die Vorrundenniederlage gegen Karlsruhe gelingen könnte. Zu oft hatte die SG in dieser Saison bereits teilweise klare Führungen noch aus den Händen gegeben. Gegen den Tabellenzweiten aus Karlsruhe lief es besser. Zumal sich die Rückkehr von Edolind Paqarada positiv bemerkbar machte. Der Kirchheimer, der bislang wegen eines Mittelfußbruches kein einziges Saisonspiel bestritten hatte, zeigte seine Qualitäten als Spielmacher.

Vor rund 50 Zuschauern in der Sporthalle Stadtmitte waren die Gastgeber konzentriert gestartet und zeigten sich angriffslustig. Die Karlsruher berappelten sich allerdings schnell und gestalteten die erste Spielhälfte ausgeglichen. Die SG ließ jedoch nicht nach und konnte mit einer 35:28-Führung in die Pause gehen.

Die zweite Halbzeit war eher von der guten Defensivarbeit beider Teams geprägt. Folge: In den Vierteln drei und vier fielen insgesamt jeweils nur 19 Punkte. Dass die SG nicht nur alle vier Durchgänge für sich entscheiden konnte, sondern auch die Statistiken in Bezug auf Turnover und Steals, lässt die Zuversicht für die kommenden Spiele steigen. Ein Sonderlob des Trainers durfte sich Axel Bezler abholen, der auf neun Punkte, neun Rebounds und zwei Assists kam. „Aus einer absolut geschlossenen Teamleistung hat er heute herausgeragt und vor allem auch sehr viel Kampfgeist gezeigt“, sagte Brian Wenzel.

In der nächsten Begegnung geht es für die Spielgemeinschaft am kommenden Sonntag nach Ulm zum Tabellenletzten der „Orange Academy“. bs

SG: König (2 Punkte, 2 Rebounds, 1 Assist), Stief (8, 5, 1), Bezler (9, 2 Dreier, 9, 7), Sziede (8, 5, 2), Failenschmid, Paqarada (6), Mounier (9, 2 Dreier, 5 Reb.), Seggio (9, 1 Dreier, 5 Reb., 1 Ass.), Laar, Vukajlovic (4, 7 Reb., 1 Assist)

Bamberg als Gegner in den Play-downs?

Die SG SEK liegt aktuell auf dem siebten Platz der acht Teams starken Relegationsgruppe 4. Die beiden Ersten aller vier Relegationsgruppen qualifizieren sich für die Play-offs und haben einen Startplatz für die JBBL-Saison 2020/21 sicher. Die Teams, die nach Abschluss der Relegationsrunde die Plätze drei bis acht belegen, spielen Play-downs gegen die entsprechenden Teams aus den drei anderen Relegationsgruppen. Im Modus „Best of three“ werden insgesamt zwölf Absteiger aus der höchsten Jugendspielklasse Deutschlands ermittelt.

Gegner der SG SEK in den Play-downs wäre nach aktuellem Stand das Nachwuchsteam von Bundesligist Brose Bamberg, Tabellenvierter der Relegationsrunde 3. Sollte die SG es noch auf den aktuell vier Punkte entfernten sechsten Platz schaffen, ginge es gegen Fünften der Relegationsrunde 3, momentan die Rhein Stars Köln. tb

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